von Elisabeth Terplan | 31.7.2024 | Wirtschaft und Unternehmen
Der Dortmunder Fernleitungsnetzbetreiber Thyssengas hat seinen dritten Nachhaltigkeitsbericht veröffentlicht. Auf rund 40 Seiten erläutert das Unternehmen darin sein Nachhaltigkeitsverständnis und beschreibt die wesentlichen Aktivitäten des Jahres 2023 – ein Jahr, das neben der Weichenstellung für den Aufbau einer Wasserstoff-Leitungsinfrastruktur in vielerlei Hinsicht eine Weiterentwicklung für Thyssengas bedeutet hat.
von Claudia Gossmann | 31.7.2024 | Personen
Der Aufsichtsrat der PSI Software SE hat in seiner konstituierenden Sitzung im Anschluss an die ordentliche Hauptversammlung Herrn Dr. Uwe Hack zu seinem neuen Vorsitzenden gewählt. Herr Dr. Hack folgt damit auf Herrn Karsten Trippel, der für eine weitere Amtszeit im Aufsichtsrat nicht mehr zur Verfügung stand.
von Elisabeth Terplan | 30.7.2024 | Wirtschaft und Unternehmen
Der norddeutsche Energieversorger EWE setzt in Emden den Bau einer der größten Wasserstoff-Erzeugungsanlagen Europas um. Bezüglich der Realisierung des Großprojektes setzt EWE bei der Elektrolyse auf Siemens Energy.
von Claudia Gossmann | 29.7.2024 | Verbände
Nachdem nicht nur von Seiten des Bundeswirtschaftsministeriums immer wieder die These geäußert wird, dass es in Deutschland zu viele Netzbetreiber gibt, haben der edna Bundesverband Energiemarkt & Kommunikation e.V. und die Initiative evu+ jetzt eine Charmeoffensive für die kleinen EVU gestartet.„Die Kritiker verkennen völlig, welche Leistungen die kleinen Netzbetreiber vor Ort für ihre Kundinnen und Kunden, für die Versorgungssicherheit, aber auch für die Umsetzung der Energiewende erbringen“, betont Andrea von Haniel, Geschäftsführerin der E-Werke Haniel Haimhausen GmbH & Co. KG.
von Elisabeth Terplan | 26.7.2024 | Forschung & Entwicklung
Ein jüngst erschienenes Positionspapier gibt Einblick in den Stand der Technik und definiert zugleich Maßnahmen und Technologien, die für den Aufbau einer sicheren Wasserstoff-Infrastruktur erforderlich sind. Die Publikation “Die Wasserstoff-Infrastruktur in Deutschland: Sicher in die Zukunft” entstand im Rahmen des vom BMBF geförderten Wasserstoff-Leitprojekts TransHyDE.
von Elisabeth Terplan | 26.7.2024 | Verbände
Zur Verabschiedung der Importstrategie für Wasserstoff und Wasserstoffderivate im Bundeskabinett erklärt Prof. Dr. Gerald Linke, Vorstandsvorsitzender des Deutschen Vereins des Gas- und Wassersfaches e.V. (DVGW):
von Elisabeth Terplan | 26.7.2024 | Forschung & Entwicklung, Wirtschaft und Unternehmen
Die Nachfrage nach grünem Wasserstoff sowie dessen Erzeugungskapazitäten werden bis 2040 in Mitteldeutschland rasant steigen. Um Produzenten und Verbraucher des klimafreundlichen Energieträgers zu verbinden, ist ein rund 1.100 km langes regionales Verteilnetz in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen notwendig. Das sind zwei Ergebnisse der in Leipzig vorgestellten Studie „Wasserstoffnetz Mitteldeutschland 2.0“. Diese wurde gemeinsam von der Europäischen Metropolregion Mitteldeutschland, dem Wasserstoffnetzwerk HYPOS, der DBI-Gruppe und der INFRACON im Auftrag von 54 privatwirtschaftlichen und öffentlichen Partnern in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen durchgeführt.
von Claudia Gossmann | 25.7.2024 | Forschung & Entwicklung
Die “Laboranlage Sektorengekoppelte Verwertung der PEM-Elektrolyseprodukte” (LA-SeVe) wird mit einer Investition von 2,7 Mio. € auf dem Gelände der Stadtwerke Zittau entstehen. Der Elektrolyseur findet in einem Containerraum von rund 12 m Länge und 2,5 Meter Breite Platz und wird über eine neue Trafostation mit Strom versorgt. Die Wärmepumpe mit einer Leistung von maximal 105 kW (thermisch) bekommt zusammen mit Pufferspeicher, Pumpen und Regelungstechnik eine 5 mal 5 Meter große Standfläche in einer bestehenden Halle. Über einen Wasserkreislauf wird sie an den Elektrolyseur angebunden. Die Abwärme aus dem Forschungsbetrieb des Elektrolyseurs geht über die Wärmepumpe in das städtische Fernwärmenetz.
von Claudia Gossmann | 25.7.2024 | Wirtschaft und Unternehmen
Die Bundesregierung hat die Wasserstoff-Importstrategie beschlossen, die zur Erreichung eines klimaneutralen Deutschlands bis 2045 eine zentrale Rolle spielt. Für Dr. Timm Kehler, Vorstand des Branchenverbands Zukunft Gas, fehlen der Strategie in ihrer aktuellen Form aber klare Prioritäten und konkrete Maßnahmen: Für ihn sei entscheidend, dass Deutschland ein klares Signal an die internationalen Anbieter sende, da wir langfristig auf den Wasserstoffimport angewiesen seien. Die Strategie bringe zwar zum Ausdruck, dass Wasserstoffimporte ein wichtiger Baustein des zukünftigen Energiesystems sein werden, gebe aber keinen Hinweis auf eine verlässlich wachsende Nachfrage in Deutschland.
von Claudia Gossmann | 24.7.2024 | Forschung & Entwicklung
Im Projekt »Air2Chem« entsteht ein wirtschaftlicher Prozess zur Umwandlung von CO2 aus der Luft in chemische Grundstoffe wie Ethylen oder Synthesegase. Zusammen mit mehreren Partnern entwickelt das Fraunhofer-Institut für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik UMSICHT ein integriertes Verfahren, das den »Direct Air Capture«-Prozess mit einer elektrolytischen Konversion der grünen carbonathaltigen Absorberlösung zu Plattformrohstoffen der chemischen Industrie verbindet.