Gründe für den ungebrochenen Anstieg des Erdgasverbrauchs im ersten Halbjahr 2017 sind folgende: Neben der Witterung schlug vor allem der vermehrte Einsatz von Erdgas für die Strom- und Wärmeerzeugung in klimaschonenden Kraft-Wärme-Kopplungs-Anlagen zu Buche. Denn mit der Novelle des Kraft-Wärme-Kopplungs-Gesetzes (KWKG) im vergangen Jahr wurden die Konditionen für KWK-Bestandsanlagen verbessert. „Das hat den Boden dafür bereitet, dass hocheffiziente erdgasbetriebene KWK-Anlagen wieder verstärkt zum Einsatz kommen. Damit leisten die KWK-Anlagen einen wichtigen Beitrag für die Erreichung der Klimaschutzziele 2020 sowie für eine effiziente, klimaschonende Wärme- und Stromversorgung", sagte hierzu Stefan Kapferer, Vorsitzender der BDEW-Hauptgeschäftsführung.
Auch beim Stromverbrauch ist ein Anstieg zu verzeichnen: Mit 282 Mrd. kWh lag er 1,6 % über dem Vorjahreswert (1. Halbjahr 2016: 277 Mrd. kWh). Gründe hierfür sind unter anderem die Witterungseinflüsse zu Beginn des Jahres sowie die positive konjunkturelle Entwicklung.
(Quelle: Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW))
Übertragungs- und Transportnetznetzbetreiber starten gemeinsame Marktabfrage über Infrastrukturbedarfe für Strom und Wasserstoff
In Vorbereitung auf die Erstellung der Szenariorahmen der Netzentwicklungspläne Strom sowie Gas und Wasserstoff 2027 führen die Strom-Übertragungsnetzbetreiber (ÜNB), die Gas-Fernleitungsnetzbetreiber (FNB) und die Wasserstofftransportnetzbetreiber (WTNB) vom 3. Februar 2026 bis zum 13. März 2026 gemeinsam eine Marktabfrage über die Infrastrukturbedarfe für Strom und Wasserstoff bei bestehenden und potenziellen Kunden durch.






