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VDE DKE veröffentlicht neue Anwendungsregeln für die Digitalisierung der Energiewende

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Thema:
Autor: Redaktion

VDE DKE veröffentlicht neue Anwendungsregeln für die Digitalisierung der Energiewende

Für den Erfolg der Energiewende bedarf es ausreichend Strom aus erneuerbaren Energiequellen, einer dezentralen Energieversorgung und intelligenter Stromzähler (Smart Meter), die höchsten Sicherheitsstandards entsprechen. Um die Digitalisierung der Energieversorgung weiter voran zu treiben, hat die Deutsche Kommission Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik in DIN und VDE (VDE DKE) vier neue Anwendungsregeln (in der Reihe VDE AR-E 2829 „Technischer Informationsaustausch an der Schnittstelle zur Liegenschaft und den darin befindlichen Elementen der Kundenanlagen“) veröffentlicht, die den sicheren Informationsaustausch zwischen Kundenanlagen und Netzbetreibern beschreiben. Die von den Expertinnen und Experten des gleichnamigen DKE Arbeitskreises 901.0.4 erarbeiteten Anwendungsregeln beschreiben Use Cases sowie ihre konkrete Implementierung. Das Ergebnis ist eine standardbasierte Sprache für Energie, die die Anschlussmöglichkeiten verschiedener Kommunikationsprotokolle sowohl auf Netz- als auch auf Geräteebene sichert. Grundlage der Anwendungsreihe ist die VDE-AR-E 2829-6-1 Use Cases. Die Beschreibung erfolgt in Form generischer, technologieagnostischer Anwendungsbeispiele. Sie beschreibt kein Geräte- oder System-Architekturmodell, keine Geräteeigenschaften und auch keine Verortung zu einem Gerät und bleibt damit für viele Anwendungsbereich offen. Die Teile VDE-AR-E 2829-6-2 bis VDE-AR-E 2829-6-4 beschreiben Datenmodelle und die vollumfänglichen Spezifikationen.
Immer mehr intelligente, steuerbare Geräte, wie beispielsweise Heizungen, halten Einzug in den Haushalten. Hinzu kommen Photovoltaik-Anlagen (PV-Anlagen), die es Verbrauchern erlauben, Energie aus eigenen Quellen ins Netz einzuspeisen. Gerade flexible Erzeugung und Verbrauch wie PV-Anlagen und Elektromobilität sind auf dem Vormarsch. Um diesen Anforderungen an das Verteilnetz zu entsprechen, Engpässe zu vermeiden und ein stabiles Leistungs- und Energiemanagement zu gewährleisten, sind technische Standards notwendig, wie sie die VDE Anwendungsregeln der Reihe VDE AR-E 2829 formulieren.
Die VDE Anwendungsregeln stehen ab Mitte Oktober unter https://www.dke.de/de/arbeitsfelder/energy/news/vde-ar-e2829-als-grundlage-fuer-erfolgreiches-energiemanagement zur Konsultation und Kommentierung zur Verfügung. „Hierdurch ermöglichen wir auch die zeitnahe Einbindung von internationalen Expertinnen und Experten, um interoperable Lösungen aus Deutschland für die Energiewende zu exportieren“, sagt Nollau. Die Anwendungsregeln wurden im DKE Arbeitskreis 901.0.4 „Beschreibung eines technischen Informationsaustauschs an der Schnittstelle zur Liegenschaft und der darin befindlichen Elemente der Kundenanlagen“ erarbeitet. Hier arbeiten 30 Normungsexpertinnen und -experten aus den relevanten Branchen zusammen, um die Digitalisierung der Energiewende auch international voranzutreiben. Interessiert an Energy, Erneuerbaren Energien und Stromnetzen? Bild mit Solar Panels, Windräder und Wasserkraftwerk Alberto Masnovo – stock.adobe.com 29.07.2020 TOP Die Energiewende ist eine Generationenaufgabe: Bis 2050 soll der Anteil der erneuerbaren Energien an der Stromversorgung auf mindestens 80 Prozent steigen. Das bringt nie dagewesene Herausforderungen mit sich – aber auch einzigartige Chancen. Die Normen und Standards, die der VDE entwickelt, sind dafür Wegbereiter. Sie spielen bei allen wichtigen Zukunftsthemen eine Rolle: vom Internet of Energy (IoE) bis zur Cyber Security, bei Power2X und E-Mobility, bei Microgrids und in Smart Markets. Weitere Inhalte zum Thema Energie finden Sie auf unserer Themenseite Energy. Zur Themenseite Energy

(Quelle: VDE DKE)