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10 Jahre HYPOS

Initiiert von der Metropolregion Mitteldeutschland, dem Fraunhofer IMWS sowie dem Mitteldeutschen Cluster Chemie/Kunststoffe kamen am 30. Oktober 2013 26 weitere Unternehmen und Forschungseinrichtungen aus Sachsen-Anhalt, Sachsen und Thüringen zur Gründungsversammlung des HYPOS e.V. zusammen, um eine Grüne Wasserstoffwirtschaft in Mitteldeutschland zu etablieren.

von | 14.11.23

Podiumsdiskussion im Rahmen der 10 Jahre HYPOS Jubiläumsveranstaltung. Foto: Vincent Grätsch

14. November 2023 | Initiiert von der Metropolregion Mitteldeutschland, dem Fraunhofer IMWS sowie dem Mitteldeutschen Cluster Chemie/Kunststoffe kamen am 30. Oktober 2013 26 weitere Unternehmen und Forschungseinrichtungen aus Sachsen-Anhalt, Sachsen und Thüringen zur Gründungsversammlung des HYPOS e.V. zusammen, um eine Grüne Wasserstoffwirtschaft in Mitteldeutschland zu etablieren.

10 Jahre später feierte der Verein mit 150 Gästen aus Politik, Wirtschaft und Forschung sein Jubiläum im Goethe-Theater Bad Lauchstädt, Sachsen-Anhalt.
Wasserstoff stellt bereits seit Jahrzehnten einen wesentlichen Faktor für die wirtschaftliche Ent-wicklung der drei Bundesländer in Mitteldeutschland dar.

„Mit dem länderübergreifenden Ansatz verfolgt HYPOS mit seinen aktuell über 170 Mitgliedern, von Anfang an das Ziel eine Grüne Wasserstoffwirtschaft zu etablieren und im Jahr 2023 den Markthochlauf zu gestalten und zu beschleunigen“, erklärt Dr. Joachim Wicke, HYPOS-Vorstandvorsitzender, die Vision und Zielstellung der langjährigen Aktivitäten.

Mit der Zwanzig20-Förderung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung legten mit 45Mio. € und über 30 Forschungsprojekten die Mitglieder dafür wesentliche Grundlagen in den vergangenen Jahren. Für den Markthochlauf steht aktuell die Verknüpfung von Angebot und Nachfrage mit einer passgenauen Infrastruktur zum Transport und der Speicherung von Grünem Wasserstoff im Fokus.

„Mit der Gemeinschaftsstudie Wasserstoffnetzstudie 2.0 Mitteldeutschland lassen aktuell über 50 regionale Partner aus den drei Bundesländern über 70 Netzanschlusspunkte für die Ein- und Ausspeisung mit Grünem Wasserstoff sowie der Transportinfrastruktur via Pipeline planen. Damit knüpft die Region unmittelbar an das Wasser-stoffkernnetz der Bundesregierung an und zeigt, wie eine zukünftige Wasserstoffversorgung ge-lingen kann“ hebt Jörn-Heinrich Tobaben, 1. Stellvertretender Vorsitzender des HYPOS e.V., ein aktuelles Leuchtturmprojekt der Partner hervor.

In diese Planungen bettet sich u.a. der Energie-park Bad Lauchstädt ein, der ab 2025 Grünen Wasserstoff für die mitteldeutsche Raffinerie der TotalEnergies in Leuna produziert und zukünftig auch in unterirdischen Kavernen speichern kann.

„Auch in der Mitgliederstruktur zeigen sich Veränderungen“, erklärt Johannes Wege, HYPOS-Geschäftsführer, aktuelle Entwicklungen im HYPOS-Netzwerk. „Neben DAX und MDAX Unternehmen wie der BMW Group, RWE Generation SE und der K+S AG beteiligen sich weitere Unternehmen wie IT-Dienstleister, Rechtsanwaltskanzleien oder Stadtwerke am HYPOS-Netzwerk. Zudem bestä-tigte die EEX im Rahmen der Feierlichkeiten ihren HYPOS-Mitgliedsantrag. Das freut uns, da wir hier ideale und bisher fehlende Akteure für den Markthochlauf Grüner Wasserstofftechnologien gewinnen. Ebenso suchen Kapitalgeber den Kontakt zum Netzwerk.“

(Quelle: HYPOS/2023)

Bildquelle, falls nicht im Bild oben angegeben:

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