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BSI setzt Standard für mehr Sicherheit in der Künstlichen Intelligenz

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Autor: Redaktion

BSI setzt Standard für mehr Sicherheit in der Künstlichen Intelligenz

Der AIC4 des BSI definiert erstmals ein Basisniveau an Sicherheit für KI-basierte Dienste, die in Cloud-Infrastrukturen entwickelt und betrieben werden. Ein vergleichbarer einsetzbarer Prüfstandard für sichere KI-Systeme existiert derzeit nicht. Der AIC4 umfasst KI-spezifische Kriterien, die eine unabhängige Prüfung der Sicherheit eines KI-Service über dessen gesamten Lebenszyklus hinweg ermöglichen. Dieser Ansatz hat sich schon beim C5-Kriterienkatalog bewährt, mit dem das BSI einen weltweit anerkannten Standard der Cloud-Sicherheit gestaltet und etabliert hat. Mit dem AIC4 nimmt das BSI eine führende Rolle bei der Absicherung von KI-Anwendungen ein und leistet einen wesentlichen Beitrag zur Gestaltung einer sicheren Digitalisierung „Made in Germany“.
Mit der zunehmenden Verbreitung lernender Systeme stellt sich immer dringender die Frage nach ihrer Vertrauenswürdigkeit. Deshalb nehmen wir uns als Cyber-Sicherheitsbehörde des Bundes dieser Fragestellung an. Wir legen mit dem AIC4 erstmals eine konkrete Lösung vor, die über nachvollziehbare Kriterien die Informationssicherheit im Bereich der Künstlichen Intelligenz verbessert. Dies ist der erste Schritt, weitere Schritte werden folgen. Als Gestalter einer sicheren Digitalisierung in Deutschland befasst sich das BSI intensiv mit dem Thema KI. Wir unterstützen die Bundesregierung dabei, den technologisch und wirtschaftlich erfolgreichen sowie gesellschaftlich akzeptierten Einsatz von KI-Lösungen in Deutschland voranzutreiben. Noch in diesem Jahr wird das BSI einen Stützpunkt mit dem fachlichen Schwerpunkt KI im Saarland ansiedeln. Die bereits begonnene Arbeit, Kooperationen mit nationalen und internationalen Partnern zu schließen, werden wir weiter forcieren, erklärt BSI-Präsident Arne Schönbohm.

(Quelle: BSI)