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Marokkanisch-britisches Großprojekt für grüne Energie

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Autor: Magnus Schwarz

Marokkanisch-britisches Großprojekt für grüne Energie
Ouarzazate in Zentralmarokko. Wie viele Staaten des Nahen und Mittleren Ostens verstärkt das Land sein Engagement in Sachen grüner Energie (Quelle: Pexels)

15. November 2022 | Xlinks und Conenergy gehen eine finanzielle und strategische Partnerschaft ein, um Großbritannien über vier 3.800 km lange HGÜ-Unterseekabel mit erneuerbarer Energie aus Marokko zu versorgen.

Xlinks Marokko ist ein 10 Gigawatt Projekt für erneuerbare Energien und wird das weltweit größte Vorhaben seiner Art sein. Es setzt auf den Einsatz bewährter Wind- und Solartechnologie, um 3,6 Gigawatt nachhaltigen, verlässlichen und erschwinglichen Strom für durchschnittlich 20 Stunden pro Tag nach Großbritannien zu liefern.

Conenergy investiert bereits in zahlreiche nachhaltige Infrastruktur- und Energieversorgungsprojekte, darunter Unternehmen wie den globalen Marktführer für Ladeinfrastruktur Chargepoint sowie Startups, Man möchte damit die Energie-, Wärme- und Mobilitätswende vorantreiben.

Bis zum Ende des Jahrzehnts wird Xlinks täglich Strom für 7 Millionen britische Haushalte bereitstellen – genug, um etwa 8 % des Strombedarfs des Landes zu decken. Dafür sollen die längsten Unterseekabel mit Hochspannungs-Gleichstrom-Übertragungstechnik (HGÜ-Kabel) der Welt verlegt werden.

Erneuerbare Energie aus Marokko

Marokko wurde in den letzten 10 Jahren international führend im Bereich der erneuerbaren Energien. Mit der Entwicklung innovativer Wind- und Solarenergieprojekten sowie dem Aufbau lokalen Know-hows schaffte Marokko einen Rahmen, der grüne Investments begünstigt.

Auch das Vereinigte Königreich verfolgt eine ehrgeizige Erneuerbare-Energien-Strategie und hat das Ziel, ein Dreh- und Angelpunkt für grüne Energie zu werden. Das Xlinks-Projekt soll den beteiligten Ländern wirtschaftliche Vorteile bringen. Zudem versprechen sich die Partnerländer Arbeitsplätze in den Bereichen grüne Energie und Technik schaffen.

In Hinblick auf die Dekarbonisierungsziele der britischen Elektrizitätswirtschaft wird das Projekt eine Energiequelle für das Vereinigte Königreich bieten. Man hofft, dass es schneller als viele Projekte dieser Größenordnung realisierbar ist.

Großbritannien will energieunabhängig werden

Das Projekt wird von britischen Energieexperten, Ingenieuren und Unternehmern geleitet. Aufsichtsratsvorsitzender ist Sir Dave Lewis, ehemaliger CEO von Tesco und Präsident Global Personal Care bei Unilever. Als Projektleiter fungiert Nigel Williams, der für die Installation der längsten Unterwasserleitung der Welt, North Sea Link, verantwortlich war.

Roman Dudenhausen, CEO von Conenergy, erklärt: „Wir haben bereits seit längerer Zeit Gespräche über dieses richtungsweisende Projekt geführt. Es ist kühn, innovativ und nachhaltig. Unserer Meinung nach stellt es einen Gamechanger auf dem Weg zu einem grünen, sicheren und unabhängigen europäischen Energiesystem dar.

 

Wir freuen uns natürlich sehr, Xlinks und seinem Team als finanzieller und strategischer Partner zur Seite zu stehen. Weitere gemeinsame Projekte sind bereits im Gespräch.“

Ergänzend zur inländischen Stromerzeugung soll Xlinks ein Schritt in Richtung britischer Energieunabhängigkeit sein.

 

(Conenergy/2022)
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