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HyCC und VNG entwickeln gemeinsam grüne Wasserstoffprojekte zur Dekarbonisierung Mitteldeutschlands

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Autor: Elisabeth Terplan

HyCC und VNG entwickeln gemeinsam grüne Wasserstoffprojekte zur Dekarbonisierung Mitteldeutschlands
Unterzeichnung der Vereinbarung in der bestehenden Elektrolyseanlage von Nobian in Bitterfeld. Von links nach rechts: Marcel Galjee (Geschäftsführer von HyCC), Ulf Heitmüller (CEO von VNG), Stijn van Els (CEO von HyCC) und Hans-Joachim Polk (CTO von VNG). Foto von: Anika Dollmeyer.

Das niederländische Wasserstoffunternehmen HyCC hat gemeinsam mit dem deutschen Gaskonzern VNG AG das Projekt „GreenRoot“ für die Entwicklung einer grünen Wasserstofferzeugung im industriellen Maßstab ins Leben gerufen, um Unternehmen in Mitteldeutschland bei der Verringerung ihrer CO2-Emissionen zu unterstützen. Die beiden Unternehmen unterzeichneten hierfür eine entsprechende Absichtserklärung. 

Zunächst werden die Unternehmen mit der Durchführung einer Studie über die technische Machbarkeit und das Potenzial der Erzeugung von grünem Wasserstoff zur Dekarbonisierung der Industrie in Mitteldeutschland beginnen. Ziel ist es, in den nächsten drei bis fünf Jahren ein oder mehrere Elektrolyseprojekte im industriellen Maßstab zu entwickeln. 

„Grüner“ Wasserstoff wird mit Elektrizität aus erneuerbaren Energien und Wasser in einem Elektrolyseverfahren hergestellt. Dabei werden weder CO2 noch andere schädliche Emissionen frei. Wasserstoff spielt für die Erreichung der deutschen und europäischen Klimaziele eine entscheidende Rolle, da er ohne CO2-Emissionen zur Herstellung von Materialien wie Stahl, Flugzeug-Kraftstoffen sowie wichtigen Chemikalien und Rohstoffen verwendet werden kann. Mitteldeutschland ist ein bedeutender Chemiestandort und damit ein potenziell wichtiger Markt für grünen Wasserstoff.  

(Quelle: VNG/2022)