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Equinor und SEFE schließen langfristige Gasliefervereinbarungen

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Autor: Elisabeth Terplan

Anders Opedal (links), CEO von Equinor, und Dr. Egbert Laege, CEO von SEFE. (Foto: Axel Kammann / Equinor)

20. Dezember 2023 | Im Rahmen der Vereinbarungen wird Equinor das staatliche deutsche Energieunternehmen SEFE (Securing Energy for Europe) vom 1. Januar 2024 bis 2034 mit 111 Terawattstunden (rund 10 Mrd. m³) Erdgas pro Jahr beliefern, plus einer Option für weitere fünf Jahre. Die Lieferungen werden zu marktüblichen Konditionen erfolgen. Die jährlichen Mengen entsprechen einem Drittel des deutschen Industriebedarfs.

Die Option für fünf weitere Jahre beläuft sich auf insgesamt 319 Terawattstunden (rund 29 Milliarden Kubikmeter). Die Unternehmen unterzeichneten außerdem eine nicht bindende Absichtserklärung, die vorsieht, dass SEFE ab 2029 bis 2060 ein langfristiger Abnehmer von CO2-armen Wasserstofflieferungen im Giga-Maßstab von Equinor werden soll.

Ein zentraler Aspekt der potenziellen Zusammenarbeit im Bereich Wasserstoff besteht darin, dass SEFE als langfristiger Abnehmer von CO2-armem Wasserstoff aus Projekten in Betracht kommt, die Equinor sowohl auf dem Kontinent als auch in Norwegen plant.

Das klare Ziel ist es, SEFE ab 2029 mit CO2-armem Wasserstoff in industriellem Maßstab zu beliefern – zu Beginn mit fünf Terawattstunden pro Jahr, die schrittweise auf bis zu 40 Terawattstunden pro Jahr von 2050 bis 2060 erhöht werden sollen.

Das Gas wird an Trading Hub Europe (THE) in Deutschland, Title Transfer Facility (TTF) in den Niederlanden und den National Balancing Point (NBP) im Vereinigten Königreich geliefert.

Die Vereinbarungen wurden am 19. Dezember 2023 von Equinor-CEO Anders Opedal und SEFE-CEO Dr. Egbert Laege in Berlin unterzeichnet. Nach dem Troll-Gasverkaufsvertrag von 1986 ist dies einer der größten Gasverkaufsverträge, den Equinor als Unternehmen abgeschlossen hat.

 

(Quelle: Equinor/2023)