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Bilfinger wartet Erdgasspeicher von Storengy Deutschland

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Autor: Elisabeth Terplan

Bilfinger wartet Erdgasspeicher von Storengy Deutschland
Foto: Storengy Deutschland

Bilfinger ist Generalunternehmer für die Instandhaltung und regelmäßigen Shutdowns der Erdgasspeicheranlagen von Storengy Deutschland. Nachdem der Industriedienstleister die vier Speicher in Norddeutschland bereits mehr als ein Jahrzehnt erfolgreich gewartet hatte, erweiterte Storengy den Rahmenvertrag mit der Cloppenburger Tochtergesellschaft Bilfinger EMS GmbH auf die Instandhaltung aller sechs Speicher in Deutschland. Zum Leistungsumfang gehören mechanische und elektrotechnische Arbeiten sowie die Wartung der Mess-, Steuerungs- und Regelungstechnik der Speicheranlagen. Zudem ist Bilfinger verantwortlich für die circa halbjährlichen Shutdowns, während denen die Speicher innerhalb von ein bis zwei Wochen heruntergefahren und umfassend überprüft und gewartet werden.

Der derzeitige Rahmenvertrag von Bilfinger mit Storengy läuft über fünf Jahre – noch bis 2023 – und beinhaltet die Option einer Verlängerung um weitere drei Jahre. Mit seiner Expertise in der Instandhaltung von Gasspeichern, aber auch dem Transport und der Behandlung von Gasen, erfüllt der Industriedienstleister die hohen Standards, die im Umgang mit Stoffen wie Erdgas gelten. Diese Expertise überträgt Bilfinger auch auf Wasserstoffanlagen und realisierte bereits verschiedene Pilotprojekte für Kunden, wie die Planung und Errichtung eines Wasserstoff-Hochdruckspeichers für das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt.

Bei der Umsetzung der halbjährlichen Shutdowns der Speicher von Storengy setzt Bilfinger auf Eigenpersonal: Eingespielte Teams aus rund 30 bis 40 erfahrenen Kollegen mit umfassender Anlagenkenntnis stellen sicher, dass die zeitlich eng getakteten Generalüberholungen termingerecht abgeschlossen werden können.

Als Generalunternehmer und durchführender strategischer Partner der Storengy setzt Bilfinger die praktischen Arbeiten in den Shutdowns nach Abstimmung mit den Experten der Storengy um und steuert hierzu sowohl die interne Planung als auch die Fertigstellung der Prüfdokumente.

Auch während der Corona-Pandemie konnten Bilfinger und Storengy ihre Zusammenarbeit erfolgreich fortsetzen. „Die Pandemie hat uns fast noch näher zusammengebracht, da wir eine enge Abstimmung und intensive Kommunikation miteinander gepflegt haben. Dadurch konnten wir sicherstellen, dass die zusätzlichen Auflagen auch während der vergleichsweise personalintensiven Shutdowns der Speicher stets eingehalten wurden“, berichtet Theodor Osteresch.

Neben der Zusammenarbeit in Deutschland berät Bilfinger EMS den Kunden Storengy aktuell auch bei der Überholung und erneuten Inbetriebnahme einer Anlage in Frankreich. Zudem tauschen sich die beiden Unternehmen derzeit in Workshops aus, um die Digitalisierung der Instandhaltungsprozesse gemeinsam voranzutreiben.

2019 gewann Bilfinger bei der Storengy einen Sicherheitswettbewerb für Kontraktoren mit einem innovativen Konzept für die sichere und umweltfreundliche Reinigung von Anlagenteilen in einem mobilen Waschcontainer.

(Quelle: Bilfinger)