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Startschuss für die erste Wasserstofftankstelle für Passagierzüge in Hessen

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Autor: Redaktion

Startschuss für die erste Wasserstofftankstelle für Passagierzüge in Hessen

Alles andere als eine gewöhnliche Tankstelle ist das, was in den nächsten Monaten im Industriepark Höchst entsteht. Schließlich handelt es sich um die erste Wasserstoff-Tankstelle für Passagierzüge in Hessen. Und sie wird zur Versorgung der dann größten Wasserstoffzugflotte im Personenverkehr weltweit dienen – ein konkreter Schritt in Richtung Klimaschutz. Jeder der Partner hat seinen Anteil an diesem Projekt zum Klimaschutz: Alstom liefert die Wasserstoffzüge vom Typ iLint für die Taunusbahn, Infraserv Höchst betreibt die künftige Wasserstoff-Tankstelle und Land Hessen sowie RMV stellen die Weichen in Richtung Zukunft und finanzieren sie.
Mit den Brennstoffzellenzügen von Alstom schlägt der RMV ein neues Kapitel emissionsfreier Mobilität auf. Nirgends sonst gibt eine so große Brennstoffzellen-Flotte im Personennahverkehr – insgesamt 27 Fahrzeuge. Die Umsetzung des Mammutprojekts liegt zudem im vorgesehenen Kosten- und Zeitplan. Das Gesamtauftragsvolumen beträgt 500 Mio. €.
Die Alstom-Brennstoffzellenzüge des Typs "Coradia iLint", die eine Reichweite von bis zu 1.000 Kilometern haben und einen ganzen Tag lang fahren können, werden die mit Diesel betriebenen Loks auf den Linien RB 11 (Frankfurt-Höchst – Bad Soden), RB12 (Frankfurt – Königstein), RB15 (Frankfurt – Bad Homburg – Brandoberndorf) und RB16 (Friedrichsdorf – Friedbberg). ersetzen. Die Fahrzeuge fahren komplett emissionsfrei, sind geräuscharm und geben nur Wasserdampf und Kondenswasser ab.
In Sachen Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie ist Infraserv Höchst, die Betreibergesellschaft des 4,6 km2 großen Industrieparks Höchst, schon seit vielen Jahren aktiv. So wurde bereits 2006 am Industriepark die erste Wasserstoff-Tankstelle für Pkw in Betrieb genommen.

(Quelle: RMV)