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Projekt will Wasserstoff-Technologien in der Region Südlicher Oberrhein voranbringen

Elektrolyse und Wasserstoff werden in vielen Studien als wichtige Bausteine des zukünftigen Energiesystems anerkannt. Trotz des großen Potenzials zur Emissionssenkung und erfolgreicher Demonstrations- und Erprobungsprojekte ist grüner Wasserstoff in Deutschland jedoch bis auf Nischenfälle immer noch nicht im Energiesystem präsent. Im Projekt »Wasserstofftechnologien am Südlichen Oberrhein« untersuchen 21 Projektpartner unter Koordination des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme das Potenzial in der Region und erarbeiten Lösungswege, um diese Technologien aus der Nische zu holen.

von | 26.06.20

Testanlage des Fraunhofer ISE zur Einspeisung von Wasserstoff ins Erdgasnetz. © Fraunhofer ISE

Die Reichweite des Projektes erstreckt sich auf die Landkreise Ortenaukreis, Emmendingen, Breisgau-Hochschwarzwald, Lörrach, Waldshut und den Stadtkreis Freiburg.
Wasserstofftechnologien und -anwendungen in der Breite etablieren
In intensiven Diskussionen mit den Akteuren werden in einem transdisziplinären Ansatz und mittels mehrerer Fallbeispiele sowie Technologiedemonstrationen die wesentlichen Hemmnisse bei der Implementierung von Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologien identifiziert. Gemeinsam werden Lösungsvorschläge für die Aktivierung des vielfältigen Nutzungs- und Emissionsminderungspotenzials von Wasserstoff in Industrie und Mobilität, bei der netzfernen Stromversorgung, im Gasnetz und im kommunalen Umfeld erarbeitet. Zusätzlich werden der Transport und der Handel von Wasserstoff sowie die zukünftige Wasserstoffversorgung der Region adressiert.
Die Projektergebnisse sollen dann neben der Kommunikation an Politik, Wissenschaft und Öffentlichkeit auch in die regionale Entwicklung einfließen. Weiter ist eine über das Projekt hinausgehende Vernetzung geplant. Damit soll die Keimzelle einer Wasserstoff-Modell-Region im Südwesten Deutschlands gebildet werden.
Der DWV wird im Projekt schwerpunktmäßig das Thema netzferne Stromversorgung in unterschiedlichen Anwendungsbereichen vorantreiben und mit Hilfe des interdisziplinären Konsortiums die notwendigen Rahmenbedingungen dafür erarbeiten. Um eine möglichst hohe Praxisrelevanz zu erreichen, wird eine Erprobung der Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie zur netzfernen Stromversorgung durchgeführt. Die fachliche und themenübergreifende Unterstützung des Projekts durch den DWV bezüglich der regulatorischen Rahmenbedingungen der zukünftigen Wasserstoffversorgung der Region, der regionalen, grünen Wasserstoff-Logistik sowie der Wasserstoffnutzung in den Kommunen soll dazu beitragen, eine zeitnahe Markteinführung der Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologien im Südlichen Oberrhein zu fördern.
Als Kooperationspartner sind die Klimapartner Oberrhein, bnNETZE, die Gemeinde Teningen, die Hochschule Offenburg, basi, Energiedienst, fischer eco solutions, LADOG, die Ökostromgruppe Freiburg, die Städte Freiburg, Offenburg und Lahr, Trapico, die Handwerkskammer Freiburg, initiatives durables auf französischer Seite und der Regionalverband Südlicher Oberrhein an Bord. Der DWV, Stadtmobil CarSharing Südbaden und Sterr-Kölln & Partner sind über Unteraufträge mit in das Projekt eingebunden.
Das Projekt wird vom Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft des Landes Baden-Württemberg gefördert.

(Quelle: DWV/Fraunhofer ISE)

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