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Avacon plant Projekt zur Beimischung von Wasserstoff im Gasnetz

Im Herbst des kommenden Jahres will Avacon einem Abschnitt des Gasnetzes im Bereich Fläming dem Erdgas erstmals bis zu 20 % Wasserstoff beimischen. Das ist ein neuer Spitzenwert; bislang lag der Beimischwert bei knapp 10 %. Das innovative Projekt ist Vorbild für den zukünftigen Einsatz von Wasserstoff in Gasverteilnetzen und wird vom Deutschen Verein des Gas- und Wasserfaches (DVGW) technisch-wissenschaftlich unterstützt. Das Projekt markiert einen wichtigen Meilenstein auf dem Weg in ein klimafreundliches Energiesystem. Der Bereich Fläming wird damit zur Vorzeigeregion für zukunftsorientierte Energielösungen.

von | 08.09.20

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Die Gasanschlusskunden in dem betroffenen Netzabschnitt wurden von Avacon bereits angeschrieben und über das geplante Projekt informiert. Zusätzlich lädt Avacon aber auch zu Informationsveranstaltungen ein, auf denen sich die Bürger umfassend informieren und ihre Fragen stellen können. Die ersten Veranstaltungen finden am 14. September von 15 bis 17 Uhr und von 18 bis 20 Uhr im Kulturhaus Drewitz in der Lindenstraße 1 statt. Zwei weitere Veranstaltungen werden am Folgetag, 15. September, ebenfalls von 15 bis 17 Uhr und von 18 bis 20 Uhr in der Alten Schule in Schopsdorf in der Schopsdorfer Dorfstraße 1 angeboten. Interessierte sind herzlich eingeladen. Um bei den Informationsveranstaltungen die geltenden Hygienevorschriften in Bezug auf das Coronavirus einzuhalten, ist eine Beschränkung der Teilnehmerzahl und eine damit einhergehende vorherige Anmeldung erforderlich. Avacon bittet hierzu um Anmeldung per Mail mit der Angabe des Vor- und Nachnamens, der Adresse und Telefonnummer, Anzahl der Teilnehmer sowie des gewünschten Veranstaltungsort und -zeit über die Adresse wasserstoff@avacon.de. Für diejenigen, die zu den Terminen verhindert sind, hat Avacon zusätzlich ein Infomobil im Einsatz, welches ab 16. September jeweils von 15 bis 18 Uhr wechselnd in folgenden Ortschaften anzutreffen sein wird:
  • am 16.09.2020 in Dörnitz am Dorfgemeinschaftshaus
  • am 17.09.2020 in Lübars an der Sporthalle
  • am 18.09.2020 in Magdeburgerforth an der Feuerwehr
Vor dem Projektstart müssen die gesamten Netzbestandteile und die Gasanwendungstechnik untersucht werden. Dafür werden die bei den Kunden verbauten Gasgeräte betriebs- und sicherheitstechnisch überprüft. Zusätzlich werden alle Bauteile im Netzabschnitt inklusive der gesamten Installation beim Kunden aufgenommen und in Abstimmung mit den Geräteherstellern auf Wasserstoffverträglichkeit geprüft. Parallel dazu laufen die technischen Planungen für die Wasserstoffeinspeisung. Die Testphase soll nach jetzigem Planungsstand frühestens Ende 2020 beginnen. Für das Projekt wurde ein Netzabschnitt ausgewählt, der die Ortschaften Schopsdorf, Ringelsdorf, Magdeburgerforth, Reesdorf, Drewitz, Dörnitz und Lübars versorgt. Der ausgewählte Bereich eignet sich vor allem deshalb, weil die dort verbaute Netzinfrastruktur repräsentativ für das gesamte Avacon-Gasverteilnetz ist und die Ergebnisse somit übertragbar sind. Dabei handelt es handelt um ein Mitteldruck-Verteilnetz mit rund 35 km  Leitungslänge, von dem rund 350 Kunden mit Erdgas versorgt werden. „Grüne Gase, insbesondere Wasserstoff, bieten enormes Potential in der Realisierung einer klimaneutralen Zukunft. Deshalb engagieren wir uns in Forschungs- und Pilotprojekten“, nannte Angela Brandes, Projektleiterin von Avacon den Grund für das Vorhaben. „Wir wollen zeigen, dass unsere Netze Grünes Gas effizient und in relevanten Mengen aufnehmen können und unterstreichen den nachhaltigen Wert unserer Verteilnetze als Schlüssel für eine klimaneutrale Versorgung“, ergänzte sie. Bei den beteiligten Kunden bedankte sie sich schon jetzt für ihre Unterstützung. (Quelle: Avacon)

Die Gasanschlusskunden in dem betroffenen Netzabschnitt wurden von Avacon bereits angeschrieben und über das geplante Projekt informiert. Zusätzlich lädt Avacon aber auch zu Informationsveranstaltungen ein, auf denen sich die Bürger umfassend informieren und ihre Fragen stellen können. Die ersten Veranstaltungen finden am 14. September von 15 bis 17 Uhr und von 18 bis 20 Uhr im Kulturhaus Drewitz in der Lindenstraße 1 statt. Zwei weitere Veranstaltungen werden am Folgetag, 15. September, ebenfalls von 15 bis 17 Uhr und von 18 bis 20 Uhr in der Alten Schule in Schopsdorf in der Schopsdorfer Dorfstraße 1 angeboten. Interessierte sind herzlich eingeladen.
Um bei den Informationsveranstaltungen die geltenden Hygienevorschriften in Bezug auf das Coronavirus einzuhalten, ist eine Beschränkung der Teilnehmerzahl und eine damit einhergehende vorherige Anmeldung erforderlich. Avacon bittet hierzu um Anmeldung per Mail mit der Angabe des Vor- und Nachnamens, der Adresse und Telefonnummer, Anzahl der Teilnehmer sowie des gewünschten Veranstaltungsort und -zeit über die Adresse wasserstoff@avacon.de.
Für diejenigen, die zu den Terminen verhindert sind, hat Avacon zusätzlich ein Infomobil im Einsatz, welches ab 16. September jeweils von 15 bis 18 Uhr wechselnd in folgenden Ortschaften anzutreffen sein wird:

  • am 16.09.2020 in Dörnitz am Dorfgemeinschaftshaus
  • am 17.09.2020 in Lübars an der Sporthalle
  • am 18.09.2020 in Magdeburgerforth an der Feuerwehr

Vor dem Projektstart müssen die gesamten Netzbestandteile und die Gasanwendungstechnik untersucht werden. Dafür werden die bei den Kunden verbauten Gasgeräte betriebs- und sicherheitstechnisch überprüft. Zusätzlich werden alle Bauteile im Netzabschnitt inklusive der gesamten Installation beim Kunden aufgenommen und in Abstimmung mit den Geräteherstellern auf Wasserstoffverträglichkeit geprüft. Parallel dazu laufen die technischen Planungen für die Wasserstoffeinspeisung. Die Testphase soll nach jetzigem Planungsstand frühestens Ende 2020 beginnen. Für das Projekt wurde ein Netzabschnitt ausgewählt, der die Ortschaften Schopsdorf, Ringelsdorf, Magdeburgerforth, Reesdorf, Drewitz, Dörnitz und Lübars versorgt.
Der ausgewählte Bereich eignet sich vor allem deshalb, weil die dort verbaute Netzinfrastruktur repräsentativ für das gesamte Avacon-Gasverteilnetz ist und die Ergebnisse somit übertragbar sind. Dabei handelt es handelt um ein Mitteldruck-Verteilnetz mit rund 35 km  Leitungslänge, von dem rund 350 Kunden mit Erdgas versorgt werden.
„Grüne Gase, insbesondere Wasserstoff, bieten enormes Potential in der Realisierung einer klimaneutralen Zukunft. Deshalb engagieren wir uns in Forschungs- und Pilotprojekten“, nannte Angela Brandes, Projektleiterin von Avacon den Grund für das Vorhaben. „Wir wollen zeigen, dass unsere Netze Grünes Gas effizient und in relevanten Mengen aufnehmen können und unterstreichen den nachhaltigen Wert unserer Verteilnetze als Schlüssel für eine klimaneutrale Versorgung“, ergänzte sie. Bei den beteiligten Kunden bedankte sie sich schon jetzt für ihre Unterstützung.

(Quelle: Avacon)

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