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RWE wird Partner bei europäischem Wasserstoffprojekt NortH2

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Autor: Redaktion

RWE wird Partner bei europäischem Wasserstoffprojekt NortH2

Die NortH2-Partner wollen gemeinsam ein System aus Offshore-Windparks, Elektrolyseuren, Gasspeichern und Leitungen etablieren, um Offshore-Windstrom in grünen Wasserstoff umzuwandeln, zu speichern und zu Industriezentren im Nordwesten Europas zu transportieren. Bis 2030 soll so eine Erzeugungsleistung von 4 Gigawatt (GW) geschaffen werden. NortH2 kann damit eine wichtige Rolle bei der Verwirklichung des EU-Ziels spielen, bis 2030 europaweit mindestens 40 GW an Wasserstoff-Elektrolyseuren zu installieren. Bis 2040 soll die Kapazität von NortH2 auf über 10 GW anwachsen – genug, um so jährlich 1 Mio. t grünen Wasserstoff zu erzeugen. Damit ließen sich 8 bis 10 Mio. t CO2 jährlich vermeiden.
Zusammen mit ihren NortH2-Partnern führt RWE bis 2021 eine Machbarkeitsstudie durch. Fällt diese positiv aus, könnten erste Entwicklungsaktivitäten in der zweiten Jahreshälfte 2021 starten.
Schon heute treibt RWE rund 30 Projekte in den Niederlanden, Deutschland und dem Vereinigten Königreich voran. In den Niederlanden sind dies Eemshydrogen und FUREC. Eemshydrogen strebt die Entwicklung eines 50-Megawatt-Elektrolyseurs in Eemshaven an. Dieser soll der lokalen chemischen Industrie helfen, ihre Prozesse zu dekarbonisieren. Bei FUREC geht es um die Herstellung von Wasserstoff aus Restmüll in der Region Limburg. GET H2 ist das größte Projekt in Deutschland. Es zielt darauf ab, das erste öffentlich zugängliche Wasserstoffnetz des Landes mit einer skalierbaren industriellen Produktion von grünem Wasserstoff zu schaffen. Im Rahmen von GET H2 plant RWE in Lingen den Bau des mit einer Kapazität von 100 MW größten Elektrolyseurs Deutschlands. Die Elektrolyse-Kapazität in Lingen kann um 2 GW ausgebaut werden. Zudem ist RWE Mitglied des AquaVentus-Projekts vor der Küste von Helgoland in der deutschen Nordsee. AquaVentus zielt darauf ab, Wasserstoff mit Hilfe von Offshore-Windenergie zu erzeugen, wobei die Insel Helgoland als zentraler Knotenpunkt dient. In Großbritannien prüft RWE mit Partnern in großen Industrieclustern, wie sich Wasserstoffinfrastrukturen nutzen lassen.

(Quelle: RWE)