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Streicher erneuert Gasaufbereitungsanlagen in Rumänien

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Autor: Redaktion

Streicher erneuert Gasaufbereitungsanlagen in Rumänien

Im Juli 2014 startete die Max Streicher Romania SRL gemeinsam mit der Bilfinger EMS GmbH die Planung zweier schlüsselfertiger Anlagen (EPCC) zur Erdgasproduktion für OMV Petrom. Der Öl- und Gaskonzern investiert damit in neue Technologien, um das Produktionsergebnis der rumänischen Gasfelder zu verbessern und hochwertiges Erdgas für die nationale Gasversorgung zu erzeugen.

Die Projektpartner sind beauftragt, in den rumänischen Gasfeldern Burcioaia und Madulari standardisierte Gasaufbereitungsanlagen zu errichten. Streicher übernimmt dabei das Gesamtprojektmanagement, die Ausführung sämtlicher baulichen Maßnahmen sowie die Inbetriebnahme und ist darüber hinaus für das Health-Safety-Environment und Quality Management (HSE-Q) verantwortlich. Bilfinger obliegt das Engineering und die Beschaffung der Anlagenteile.

Ziel der ca. 16.000 m² großen Anlagen ist es, Erdgas in regionale und überregionale Transportnetze einzuspeisen. Die neuen Anlagen sind für einen Druck von 40 bar ausgelegt und ihre Kapazitäten reichen von 0,5 bis 1,0 Mio. Normkubikmeter Gas pro Tag. Dieser Anlagenstandard soll in naher Zukunft auf weitere Projekte des Kunden OMV ausgedehnt werden.

Der Auftrag hat ein Volumen von mehr als 60 Mio. €, der Anteil von Bilfinger beläuft sich auf gut 30 Mio. €. Mit dem Zuschlag für die Produktionsanlagen sieht sich das Joint Venture gut positioniert, um weitere anstehende Projekte des Auftraggebers zu gewinnen.

Für Streicher besteht die besondere Herausforderung dieses Joint Ventures darin, das internationale Projektteam in den Bereichen Projektmanagement, Planung, Einkauf und Vorfertigung miteinander abzustimmen. Wie Fritz Sorger von Streicher, der als Projektleiter fungiert, erläutert, kommt das verfahrenstechnische Know-how vom Partner Bilfinger-EMS in Cloppenburg. Die Umsetzung dieser Vorgaben fließt aber in unterschiedliche Ingenieur- und Fertigungsdisziplinen ein. Für die Organisation des Projekts ist es daher laut Sorger wichtig, einen guten und lückenlosen Informationsaustausch zu garantieren, damit alle Projektbeteiligten identische Pläne, Unterlagen und somit ein gemeinsames Ziel verfolgen können. Zu den Projektpartnern zählt auch die zur Streicher Gruppe gehörende Streicher Anlagenbau GmbH & Co. KG in Gommern. Sie fertigt die Stahlbaumodule für die neuen Gasaufbereitungsanlagen.

Im Oktober 2014 begannen die vorbereitenden Tiefbaumaßnahmen in Rumänien. Aktuell sind auf den Baustellen jeweils rund 40 Mitarbeiter von Streicher und Subunternehmen im Einsatz. Aufgrund des engen Zeitrahmens von 15 Monaten werden die Bauaktivitäten auch im Winter kontinuierlich fortgeführt. Die Projektpartner hoffen deshalb auf eine milde Witterung, um eine planmäßige Fertigstellung sicherstellen zu können. Das Projekt wird voraussichtlich im Oktober 2015 abgeschlossen werden.