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RWE und ORCAM steigern Energieeffizienz von ORC-Anlagen

Die RWE Energiedienstleistungen GmbH (RWE ED) hat jetzt zusammen mit der ORCAM GmbH in Brandenburg zwei Anlagen auf Basis der ORC-Technologie errichtet.

von | 13.10.14

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Die RWE Energiedienstleistungen GmbH (RWE ED) hat jetzt zusammen mit der ORCAM GmbH in Brandenburg zwei Anlagen auf Basis der ORC-Technologie errichtet. Die Organic-Rankine-Cycle(ORC)-Technologie eröffnet die Möglichkeit, aus Abwärme - also ungenutzter überschüssiger Wärme - zusätzlichen Strom zu erzeugen. Ebenso kann die Wärmenutzung am Standort verbessert werden. Die beiden jetzt in Betrieb gehenden ORC-Anlagen nutzen hierzu die Abgaswärme von Blockheizkraftwerken, die mit Biogas betriebenen werden. Sie kommen an zwei Standorten in der Gemeinde Wiesenburg/Mark zum Einsatz.

Die beiden in Wiesenburg errichteten ORC-Anlagen haben eine Erzeugungskapazität von jeweils rund 390.000 kWh Strom pro Jahr. Eine erste Anlage wurde in einem Biogasanlagenpark der Clausberg AG im Ortsteil Reppinichen errichtet. Hier sind drei Blockheizkraftwerke (BHKW) mit einer Leistung von je 624 kW elektrisch und 680 kW thermisch in Betrieb. Die Abgaswärme eines BHKW wird jetzt über einen Bypass am Abgasrohr der ORCAnlage zugeführt und zur Verstromung genutzt. Der so erzeugte Strom wird nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) in das Netz eingespeist. Die verbleibende Restwärme wird nach dem ORC-Prozess wieder dem Fermenter der Biogasanlage zur Verfügung gestellt. Die Abgaswärme mit einer Temperatur von ca. 500°C steht an diesem Standort ganzjährig zur Verfügung und ist vertraglich von dem Betreiber der Biogasanlagen zugesichert.

Eine zweite baugleiche ORC-Anlage geht auf dem Gelände der Wiesenburger Marktfrucht GmbH in Betrieb. Auch in dieser Anlage wird die Abgaswärme eines Biogas-BHKW verstromt. Allerdings wird hier die Restwärme in eine Wärmetrasse eingespeist, deren Übergabepunkt sich auf dem Standortgelände befindet.

Wissenschaftlich begleitet wir das Projekt durch die RWE Deutschland AG. Ziel ist es, praktische Erkenntnisse über die innovativen ORC-Technologie zu sammeln, um diese in neuen Anwendungsfällen zu bewerten. Eigene Erfahrungen und Messungen liefern entscheidende Informationen für die technische und wirtschaftliche Gesamtbetrachtung. Die Anlagen werden dazu eingebunden in das RWE-eigene Energie Monitoring System (REM), wo alle Betriebsdaten auflaufen und visualisiert werden. Zum Abgleich mit Herstellerangaben und den Daten aus der Leittechnik werden in zeitlichen Abständen Messungen und Detailuntersuchungen vor Ort vorgenommen.

Der Name des Organic-Rankine-Cycle(ORC)-Verfahrens geht auf den schottischbritischen Physiker und Ingenieur William John Macquorn Rankine zurück. Im Unterschied zu konventionellen Kraftwerken, in denen Turbinen mit Wasserdampf angetrieben werden, wird bei dieser Technologie ein organisches Medium mit einer niedrigeren Verdampfungstemperatur verwendet. Das Verfahren ermöglicht es so, bei vergleichsweise niedrigen Temperaturen nutzbare Energie aus einem Wärme-Kraftprozess zu gewinnen.

Die RWE Energiedienstleistungen GmbH (RWE ED) hat jetzt zusammen mit der ORCAM GmbH in Brandenburg zwei Anlagen auf Basis der ORC-Technologie errichtet. Die Organic-Rankine-Cycle(ORC)-Technologie eröffnet die Möglichkeit, aus Abwärme – also ungenutzter überschüssiger Wärme – zusätzlichen Strom zu erzeugen. Ebenso kann die Wärmenutzung am Standort verbessert werden. Die beiden jetzt in Betrieb gehenden ORC-Anlagen nutzen hierzu die Abgaswärme von Blockheizkraftwerken, die mit Biogas betriebenen werden. Sie kommen an zwei Standorten in der Gemeinde Wiesenburg/Mark zum Einsatz.

Die beiden in Wiesenburg errichteten ORC-Anlagen haben eine Erzeugungskapazität von jeweils rund 390.000 kWh Strom pro Jahr. Eine erste Anlage wurde in einem Biogasanlagenpark der Clausberg AG im Ortsteil Reppinichen errichtet. Hier sind drei Blockheizkraftwerke (BHKW) mit einer Leistung von je 624 kW elektrisch und 680 kW thermisch in Betrieb. Die Abgaswärme eines BHKW wird jetzt über einen Bypass am Abgasrohr der ORCAnlage zugeführt und zur Verstromung genutzt. Der so erzeugte Strom wird nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) in das Netz eingespeist. Die verbleibende Restwärme wird nach dem ORC-Prozess wieder dem Fermenter der Biogasanlage zur Verfügung gestellt. Die Abgaswärme mit einer Temperatur von ca. 500°C steht an diesem Standort ganzjährig zur Verfügung und ist vertraglich von dem Betreiber der Biogasanlagen zugesichert.

Eine zweite baugleiche ORC-Anlage geht auf dem Gelände der Wiesenburger Marktfrucht GmbH in Betrieb. Auch in dieser Anlage wird die Abgaswärme eines Biogas-BHKW verstromt. Allerdings wird hier die Restwärme in eine Wärmetrasse eingespeist, deren Übergabepunkt sich auf dem Standortgelände befindet.

Wissenschaftlich begleitet wir das Projekt durch die RWE Deutschland AG. Ziel ist es, praktische Erkenntnisse über die innovativen ORC-Technologie zu sammeln, um diese in neuen Anwendungsfällen zu bewerten. Eigene Erfahrungen und Messungen liefern entscheidende Informationen für die technische und wirtschaftliche Gesamtbetrachtung. Die Anlagen werden dazu eingebunden in das RWE-eigene Energie Monitoring System (REM), wo alle Betriebsdaten auflaufen und visualisiert werden. Zum Abgleich mit Herstellerangaben und den Daten aus der Leittechnik werden in zeitlichen Abständen Messungen und Detailuntersuchungen vor Ort vorgenommen.

Der Name des Organic-Rankine-Cycle(ORC)-Verfahrens geht auf den schottischbritischen Physiker und Ingenieur William John Macquorn Rankine zurück. Im Unterschied zu konventionellen Kraftwerken, in denen Turbinen mit Wasserdampf angetrieben werden, wird bei dieser Technologie ein organisches Medium mit einer niedrigeren Verdampfungstemperatur verwendet. Das Verfahren ermöglicht es so, bei vergleichsweise niedrigen Temperaturen nutzbare Energie aus einem Wärme-Kraftprozess zu gewinnen.

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