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Forschungsprojekt zu Smart-Grid-Konzepten gestartet

Im Rahmen seiner Innovationsoffensive Gastechnologie hat der DVGW Deutscher Verein des Gas- und Wasserfaches jetzt ein Forschungsprojekt gestartet, das den Nutzen von regionalen Smart-Grid-Konzepten unter Berücksichtigung der Power-to-Gas-Technologie wissenschaftlich untersucht.

von | 16.07.13

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Im Rahmen seiner Innovationsoffensive Gastechnologie hat der DVGW Deutscher Verein des Gas- und Wasserfaches jetzt ein Forschungsprojekt gestartet, das den Nutzen von regionalen Smart-Grid-Konzepten unter Berücksichtigung der Power-to-Gas-Technologie wissenschaftlich untersucht.

In den nächsten Jahren sind im Stromverteilnetz weiterhin ein starker Ausbau der erneuerbaren Energien und ein vermehrter Einsatz dezentraler Elektrizitätsversorgungskonzepte zu erwarten. Hieraus ergeben sich ein verstärkter Netzausbaubedarf sowie steigende Anforderungen an dezentrale Erzeugungsanlagen. Umgekehrt ist der lokale Erdgasverbrauch zum Teil rückläufig. Gleichzeitig ergeben sich durch die verbesserte Ansteuerbarkeit einzelner Betriebsmittel im Rahmen sogenannter Smart Grids neue Möglichkeiten für Netzplanung und -betrieb. Vor diesem Hintergrund stellt sich die Frage, in welchem Umfang regionale Gasinfrastrukturen den Netzausbau Strom dämpfen können.

Auf der Verteilerebene sind unterschiedliche Betriebsmittel im Gasnetz geeignet – Power-to-Gas- (z.B. Elektrolyse) oder Gas-to-Power-Anlagen (z.B. Kraft-Wärme-Kopplung) sowie Elemente zur Lastverschiebung. Dabei sind unterschiedliche Zielgrößen bzw. Nutzeneffekte für den Einsatz dieser Anlagen denkbar. So könnte etwa der Netzausbau im Stromnetz reduziert, der Dispatch aller Anlagen optimiert oder die Versorgungssicherheit erhöht werden. Es ist unklar, welcher quantitative Mehrwert durch die einzelnen, sich zum Teil gegenseitig ausschließenden Maßnahmen entsteht. Dies gilt es zu erforschen.

Das jetzt gestartete DVGW-Forschungsprojekt setzt sich zusammen aus einem Verbund von Instituten und Unternehmen und läuft bis Ende 2013. Neben dem Lehrstuhl für Elektrische Energieversorgung (EVT) an der Bergischen Universität Wuppertal sowie dem Institut für Elektrische Anlagen und Energiewirtschaft (IAEW) an der RWTH Aachen gehören das DBI Gas- und Umwelttechnik GmbH (DBI) sowie die DVGW-Forschungsstelle am Karlsruher Institut für Technologie (DVGW-EBI) dem Verbund an. Komplettiert wird die Gruppe von der EWE Netz GmbH, die sich im Rahmen des Projekts als Industriepartner beteiligt, um die Anwendbarkeit der Forschungsergebnisse in regionalen Strom- und Gasnetzen zu gewährleisten.

Weitere Informationen zur DVGW-Innovationsoffensive Gastechnologie unter: http://www.dvgw-innovation.de

Im Rahmen seiner Innovationsoffensive Gastechnologie hat der DVGW Deutscher Verein des Gas- und Wasserfaches jetzt ein Forschungsprojekt gestartet, das den Nutzen von regionalen Smart-Grid-Konzepten unter Berücksichtigung der Power-to-Gas-Technologie wissenschaftlich untersucht.

In den nächsten Jahren sind im Stromverteilnetz weiterhin ein starker Ausbau der erneuerbaren Energien und ein vermehrter Einsatz dezentraler Elektrizitätsversorgungskonzepte zu erwarten. Hieraus ergeben sich ein verstärkter Netzausbaubedarf sowie steigende Anforderungen an dezentrale Erzeugungsanlagen. Umgekehrt ist der lokale Erdgasverbrauch zum Teil rückläufig. Gleichzeitig ergeben sich durch die verbesserte Ansteuerbarkeit einzelner Betriebsmittel im Rahmen sogenannter Smart Grids neue Möglichkeiten für Netzplanung und -betrieb. Vor diesem Hintergrund stellt sich die Frage, in welchem Umfang regionale Gasinfrastrukturen den Netzausbau Strom dämpfen können.

Auf der Verteilerebene sind unterschiedliche Betriebsmittel im Gasnetz geeignet – Power-to-Gas- (z.B. Elektrolyse) oder Gas-to-Power-Anlagen (z.B. Kraft-Wärme-Kopplung) sowie Elemente zur Lastverschiebung. Dabei sind unterschiedliche Zielgrößen bzw. Nutzeneffekte für den Einsatz dieser Anlagen denkbar. So könnte etwa der Netzausbau im Stromnetz reduziert, der Dispatch aller Anlagen optimiert oder die Versorgungssicherheit erhöht werden. Es ist unklar, welcher quantitative Mehrwert durch die einzelnen, sich zum Teil gegenseitig ausschließenden Maßnahmen entsteht. Dies gilt es zu erforschen.

Das jetzt gestartete DVGW-Forschungsprojekt setzt sich zusammen aus einem Verbund von Instituten und Unternehmen und läuft bis Ende 2013. Neben dem Lehrstuhl für Elektrische Energieversorgung (EVT) an der Bergischen Universität Wuppertal sowie dem Institut für Elektrische Anlagen und Energiewirtschaft (IAEW) an der RWTH Aachen gehören das DBI Gas- und Umwelttechnik GmbH (DBI) sowie die DVGW-Forschungsstelle am Karlsruher Institut für Technologie (DVGW-EBI) dem Verbund an. Komplettiert wird die Gruppe von der EWE Netz GmbH, die sich im Rahmen des Projekts als Industriepartner beteiligt, um die Anwendbarkeit der Forschungsergebnisse in regionalen Strom- und Gasnetzen zu gewährleisten.

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