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EDNA stellt Entwurf für elektronisches Preisblatt vor

Nur gute zwei Monate nach Gründung der entsprechenden Projektgruppe hat der EDNA Bundesverband Energiemarkt & Kommunikation e.V. nun den Entwurf für das Elektronische Preisblatt vorgelegt.

von | 17.07.15

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Nur gute zwei Monate nach Gründung der entsprechenden Projektgruppe hat der EDNA Bundesverband Energiemarkt & Kommunikation e.V. nun den Entwurf für das Elektronische Preisblatt vorgelegt. Es basiert auf dem Format EDIFACT PRICAT und wurde diese Woche inklusive erster Entwürfe der dazugehörigen Prozesse und eines XML-Codes für den Datenaustausch an die Bundesnetzagentur (BNetzA) sowie die Verbände BDEW, VKU und bne übermittelt. An der Ausarbeitung des Entwurfs waren auch die beiden größten Datenanbieter in diesem Bereich, ene’t und GET AG, beteiligt. Die Anwendungsbereiche umfassen die elektronische Prüfung der abgerechneten Netznutzungsentgelte und die Prüfung abgerechneter Mehr-/Mindermengen. Aber auch für die Preiskalkulation auf Seiten des Vertriebs können die elektronischen Preisblätter herangezogen werden. Nach Vorgabe der BNetzA, sind die Betreiber von Elektrizitätsversorgungsnetzen verpflichtet, bis spätestens zum 1. August 2015 eine massengeschäftstaugliche Prozessbeschreibung zu erarbeiten und der Beschlusskammer vorzulegen. „Mit dem elektronischen Preisblatt haben wir dafür nun eine fundierte Diskussionsgrundlage geschaffen, auf deren Basis die dazugehörigen Marktprozesse zügig automatisiert werden können“, so Rüdiger Winkler, Geschäftsführer des EDNA Bundesverbands Energiemarkt & Kommunikation e.V. Der Entwurf zum elektronischen Preisblatt kann unter www.edna-bundesverband.de bei der Geschäftsführung abgerufen werden.

Die Rollendefinitionen und Bezeichnungen für das elektronische Preisblatt basieren auf den Marktrollenbeschreibungen im BDEW-Dokument „Marktrollen für den deutschen Energiemarkt“ und betreffen sowohl die Netzbetreiber als auch die Lieferanten. Ergänzend zu den per ebiX definierten Marktrollen wird in der Prozessbeschreibung zudem der Preisdienstleister aufgeführt. Dieser wird nicht als eigenständige Marktrolle betrachtet, sondern als optionaler Dienstleister für Netznutzungsentgelte. Diese Dienstleister-Funktion ist vergleichbar mit der von Wetterdaten-Anbietern. Die deutschen Beschreibungen sind kompatibel zum ENTSO-E/ebIX/efet Harmonised Electricity Role Model. Für die jeweils aktuell gültige Fassung siehe www.ebix.org.

Nur gute zwei Monate nach Gründung der entsprechenden Projektgruppe hat der EDNA Bundesverband Energiemarkt & Kommunikation e.V. nun den Entwurf für das Elektronische Preisblatt vorgelegt. Es basiert auf dem Format EDIFACT PRICAT und wurde diese Woche inklusive erster Entwürfe der dazugehörigen Prozesse und eines XML-Codes für den Datenaustausch an die Bundesnetzagentur (BNetzA) sowie die Verbände BDEW, VKU und bne übermittelt. An der Ausarbeitung des Entwurfs waren auch die beiden größten Datenanbieter in diesem Bereich, ene’t und GET AG, beteiligt. Die Anwendungsbereiche umfassen die elektronische Prüfung der abgerechneten Netznutzungsentgelte und die Prüfung abgerechneter Mehr-/Mindermengen. Aber auch für die Preiskalkulation auf Seiten des Vertriebs können die elektronischen Preisblätter herangezogen werden. Nach Vorgabe der BNetzA, sind die Betreiber von Elektrizitätsversorgungsnetzen verpflichtet, bis spätestens zum 1. August 2015 eine massengeschäftstaugliche Prozessbeschreibung zu erarbeiten und der Beschlusskammer vorzulegen. „Mit dem elektronischen Preisblatt haben wir dafür nun eine fundierte Diskussionsgrundlage geschaffen, auf deren Basis die dazugehörigen Marktprozesse zügig automatisiert werden können“, so Rüdiger Winkler, Geschäftsführer des EDNA Bundesverbands Energiemarkt & Kommunikation e.V. Der Entwurf zum elektronischen Preisblatt kann unter www.edna-bundesverband.de bei der Geschäftsführung abgerufen werden.

Die Rollendefinitionen und Bezeichnungen für das elektronische Preisblatt basieren auf den Marktrollenbeschreibungen im BDEW-Dokument „Marktrollen für den deutschen Energiemarkt“ und betreffen sowohl die Netzbetreiber als auch die Lieferanten. Ergänzend zu den per ebiX definierten Marktrollen wird in der Prozessbeschreibung zudem der Preisdienstleister aufgeführt. Dieser wird nicht als eigenständige Marktrolle betrachtet, sondern als optionaler Dienstleister für Netznutzungsentgelte. Diese Dienstleister-Funktion ist vergleichbar mit der von Wetterdaten-Anbietern. Die deutschen Beschreibungen sind kompatibel zum ENTSO-E/ebIX/efet Harmonised Electricity Role Model. Für die jeweils aktuell gültige Fassung siehe www.ebix.org.

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