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E.ON und VNG trennen sich von ihren Beteiligungen an der EVG

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Autor: Redaktion

E.ON und VNG trennen sich von ihren Beteiligungen an der EVG

Die E.ON SE und die VNG – Verbundnetz Gas Aktiengesellschaft (VNG) veräußern ihre gemeinsame Beteiligung an der Erdgasversorgungsgesellschaft Thüringen-Sachsen mbH (EVG), Erfurt. Beide Unternehmen halten jeweils 50 % der Gesellschaftsanteile an der EVG. Mit dieser Veräußerung setzen E.ON und VNG die Strategie fort, ihre Beteiligungsportfolien zu optimieren. Käufer ist der First State European Diversified Infrastructure Fund (EDIF), der Assetmanager der Commonwealth Bank of Australia. EDIF erwarb bereits 2013 die Ferngas Nordbayern GmbH, Nürnberg. Der Verkauf der EVG steht noch unter dem üblichen kartellrechtlichen Vorbehalt. Die Entscheidung des Bundeskartellamts wird in den kommenden Wochen erwartet. Über den Kaufpreis haben VNG, E.ON und First State Investments Stillschweigen vereinbart.

Die EVG ist Eigentümerin des Ferngasnetzes und Holding der Netzgesellschaft Erdgastransportgesellschaft Thüringen-Sachsen mbH (ETG) sowie mehrerer Minderheitsbeteiligungen an Energieversorgern und -dienstleistern. Sie wurde noch vor der Wirtschafts- und Währungsunion am 10. April 1990 gegründet. Die damalige Ruhrgas AG und VNG beteiligten sich jeweils zur Hälfte an der neuen Gesellschaft. Aufgabe war der Aufbau einer flächendeckenden Versorgung Thüringens und der umliegenden Gebiete mit Erdgas.