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Biogasanlagen von MT-Energie ausgezeichnet

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Autor: Redaktion

Biogasanlagen von MT-Energie ausgezeichnet

Im Rahmen der EuroTier / BioEnergy Decentral in Hannover wurden die Sieger des Bundeswettbewerbs 2012 Musterlösungen zukunftsfähiger Biogasanlagen prämiert. Zwei der drei ausgezeichneten Projekte kommen vom marktführenden Biogasanlagenhersteller MT-Energie GmbH, Zeven.

Im Auftrag des Bundeslandwirtschaftsministeriums (BMELV) suchte das Kuratorium für Technik und Bauwesen in der Landwirtschaft e. V. (KTBL) Biogasanlagen, die durch innovative Verfahrenstechnik, effiziente Biomasseverwertung, Wirtschaftlichkeit und Umweltfreundlichkeit Modell- und Vorbildcharakter besitzen. Ein neutrales Gremium ausgewählter Fachleute bewertete die Bewerberanlagen nach festgelegten Kriterien, welche auch die Bedingungen des EEG 2012 berücksichtigen. Neben wirtschaftlichen und technisch-biologischen Kenndaten flossen unter anderem die bauliche Ausführung, Umweltschutzmaßnahmen, Wärmenutzungskonzepte sowie die Abstimmung von Technik auf Inputstoffe in die Bewertung ein.

Die Bewerber Malstedt und Unsleben überzeugten die Juroren durch zukunftsfähige, stimmige Gesamtkonzepte. Anders als viele Biogasanlagen in ländlichen Räumen nutzen beide Projekte bei der Stromerzeugung entstehende Abwärme sinnvoll. Zudem bereiten sie Rohbiogas zu Biomethan auf, welches in das öffentliche Erdgasnetz eingespeist wird. Damit haben die Betreiber den Gesamtwirkungsgrad ihrer Anlagen maximiert.

Die Auszeichnung würdigte auch das zukunftsorientierte Engagement der als Gesellschafter beteiligten Landwirte – 18 in Malstedt und 46 in Unsleben. In Niedersachsen beispielsweise wurden durch den Einbau einer externen SPS-Schnittstelle die technischen Voraussetzungen für die Direktvermarktung geschaffen. Eine Ergänzung des Substratmixes um Zuckerrüben reduzierte den in der Öffentlichkeit kritisch betrachteten Maisanbau. In Bayern laufen Gärversuche mit Durchwachsener Silphie und Riesenweizengras. Zur Biomethanerzeugung wurde zu der bereits bestehenden Biogasanlage eine zweite zugebaut. Mit der Implementierung einer Fest-Flüssig-Anmischung konnte hier der Lufteintrag minimiert und dadurch eine höhere Gasqualität für die Gasaufbereitung erreicht werden.