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bayernets veröffentlicht Studie zu CO2-Transportnetz in Bayern und Oberösterreich

Mit dem Projekt „co2peline“ legt bayernets den Grundstein für einen leitungsgebundenen CO2-Transport in Bayern und Oberösterreich.

von | 29.06.23

29. Juni 2023 I Mit dem Projekt „co2peline“ legt bayernets den Grundstein für einen leitungsgebundenen CO2-Transport in Bayern und Oberösterreich.

Die Konzeption des CO2-Transportnetzes verbindet Entstehungsorte unvermeidbarer CO2-Emissionen mit potenziellen Standorten zur stofflichen Nutzung des CO2 unter Einbindung möglicher Zwischenspeicher (unterirdische Speicher sowie oberirdische Tanklager). Diese Zwischenspeicher können Schwankungen zwischen Angebot und Nachfrage ausgleichen. Darüber hinaus sieht „co2peline“ die Anbindung an ein mögliches internationales CO2-Transportnetz vor, um CO2 auch zu dauerhaften Speichermöglichkeiten (beispielsweise in ehemaligen Erdgaslagerstätten) transportieren zu können.

„Aufgrund bestehender Leitungstrassen und der Betriebsorganisation sind Gasnetzbetreiber idealer Ansprechpartner für den Aufbau eines CO2-Transportnetzes“, sagt bayernets- Geschäftsführer Dr. Matthias Jenn. „Wir verfügen über das erforderliche Fachwissen, um den Aufbau eines CO2-Transportnetzes zuverlässig und effizient darstellen zu können“, so Jenn weiter. Dies soll sich auch im Namen des Projekts widerspiegeln: „to cope“ bedeutet im Eng-lischen „bewältigen“ oder „meistern“.
Die Konzeption eines CO2-Transportnetzes beinhaltet mehrere Ausbaustufen Zunächst soll ein Inselnetz zwischen dem oberbayerischen Rohrdorf und dem bayerischen Chemiedreieck entstehen. Eine Anbindung der Industrie- und Chemieregion Linz sorgt für den Netzanschluss möglicher zusätzlicher CO2-Quellen, -Nutzungsorte und -Zwischenspeicher.

In einer weiteren Ausbaustufe soll dieses Inselnetz auf ganz Bayern ausgeweitet werden. Ein Anschluss an einen nationalen CO2-Backbone sowie internationale Ausbaurouten ermöglichen überregionale Verknüpfung mit weiteren Entstehungs -und Nutzungsorten von CO2 sowie potenziellen dauerhaften Lagerstätten.

Eine Kreislaufwirtschaft für unvermeidbare CO₂-Emissionen und die Speicherung können einen wirksamen Beitrag zur Erreichung der Klimaziele leisten. Dabei handelt es sich jedoch nicht nur um eine technologische Herausforderung. Es erfordert eine enge Zusammenarbeit zwischen Politik, Wirtschaft und der gesamten Gesellschaft, um auch in einer klimaneutralen Zukunft Bayern und Oberösterreich als attraktive Industriestandorte zu erhalten. Die Überle-gungen der bayernets zur Entwicklung eines CO₂-Transportnetzes tragen dazu bei, eine CO₂-Kreislaufwirtschaft aufzubauen und den Weg zur Klimaneutralität zu unterstützen.

 

(Quelle. Bayernets/2023)

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