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Gas for Climate fordert mit neuem Grundsatzpapier 11 % erneuerbare Gase

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Autor: Redaktion

Gas for Climate fordert mit neuem Grundsatzpapier 11 % erneuerbare Gase

Das Grundsatzpapier folgt auf die im vergangenen Jahr erstellte Studie Gas for Climate Gas Decarbonisation Pathways 2020-2050. Diese hatte aufgezeigt, dass der für das Erreichen der EU-Klimaziele wichtige Ausbau von Biomethan und grünem sowie blauem Wasserstoff zusätzlicher politischer Maßnahmen bedarf. Das vorliegende Papier stellt nunmehr Biomethan und grünen Wasserstoff in den Mittelpunkt und macht deutlich, dass im Vergleich zu blauem Wasserstoff für den Ausbau dieser beiden erneuerbaren Gase noch weitere Anreize erforderlich sind.
Um eine schnellere, konsequente Markteinführung von grünem Wasserstoff und Biomethan in der EU zu gewährleisten, wird das definierte 11%-Ziel durch zwei verbindliche Unterziele für beide Gase konkretisiert. Demnach sollen bis 2030 mindestens 8 % des in der EU verbrauchten Gases Biomethan und mindestens 3 % grüner Wasserstoff sein. Die Unterziele tragen dem Umstand Rechnung, dass Biomethan bereits heute kommerziell verfügbar und auf nachhaltige Weise skalierbar ist, während die Produktion von grünem Wasserstoff erst im Verlauf der 2020er Jahre weiter ausgebaut werden kann. Die 3%-Forderung entspricht dem Ziel der Europäischen Kommission, mindestens 40 GW an Elektrolyseur-Kapazität in der EU zu schaffen. Ein verbindliches Ziel für erneuerbare Gase würde dazu beitragen, die Produktionskosten von Biomethan und grünem Wasserstoff in den 2020er Jahren nach und nach zu senken. Langfristig könnten so die europäischen Dekarbonisierungsziele zu den niedrigsten gesellschaftlichen Kosten erreicht werden. Laut Gas for Climate soll das EU-weite Ziel auf verbindliche nationale Ziele heruntergebrochen werden.
Das Grundsatzpapier zu erneuerbaren Gasen ist das erste in einer Reihe von Veröffentlichungen, die für 2021 geplant sind. Gas for Climate setzt derzeit verschiedene neue Maßnahmen um. Dazu zählen die Gründung einer Europäischen Biomethan-Allianz sowie eine neue H2-Bedarfsanalyse.

(Quelle: Gas for Climate)