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Milder Winter schont gespeicherte Gasvorräte

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Thema:
Autor: Redaktion

Milder Winter schont gespeicherte Gasvorräte

In Krisenzeiten wirft die Öffentlichkeit einen wachsamen Blick auf die Versorgungsbereiche, die für das tägliche Leben grundlegend sind, die sogenannten kritischen Infrastrukturen. Die COVID-19-Pandemie führt aktuell zu erheblichen Einschränkungen des öffentlichen Lebens und ist eine solche Krisenzeit. Die Situation der Gesundheitsversorgung und Lebensmittelversorgung wird in dieser Zeit ganz besonders aufmerksam verfolgt, aber auch die Energieversorgung. In unsicheren Zeiten wie diesen richten besorgte Bürgerinnen und Bürger Fragen an Unternehmen, die kritische Infrastrukturen betreiben, so auch an Unternehmen der Gasversorgung.
Die Betreiber der deutschen Gasspeicher bereiten sich nicht nur in Krisenzeiten, sondern fortlaufend auch während des Normalbetriebs für jede denkbare Versorgungslage in Zusammenarbeit mit den zuständigen Behörden vor. Seit mehreren Jahren gibt es dafür unter anderem den UP KRITIS, eine öffentlich-private Kooperation zwischen Betreibern kritischer Infrastrukturen, deren Verbänden und den zuständigen staatlichen Stellen. Als Ansprechpartner der Gasspeicherwirtschaft begleitet INES den Branchenarbeitskreis Gas des UP KRITIS. Empfehlungen des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) und des Robert-Koch-Instituts (RKI) haben bereits vor dem Ausbruch des Coronavirus (SARS CoV 2) Einfluss auf betriebliche Pandemieplanungen genommen.
Neben den betrieblichen Vorbereitungen kann auch auf die Füllstände der Gasspeicher in Deutschland mit Zuversicht geschaut werden. Zum Ende des Winters liegt der Füllstand der Gasspeicher in Deutschland bei weit über 70 Prozent. „Der milde Temperaturverlauf im Winter hat eine Inanspruchnahme der Gasspeicher nur selten angezeigt. Für die Versorgung im Frühling und Sommer sind dementsprechend ausreichend große Gasvorräte verfügbar“, erläutert Sebastian Bleschke, INES-Geschäftsführer die aktuelle Lage. Auf dieser Basis kann eine Vorsorge auch für den kommenden Winter problemlos erfolgen.

(Quelle: INES)