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Der Bundesverband Kraft-Wärme-Kopplung feiert seinen 20. Geburtstag

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Autor: Redaktion

Der Bundesverband Kraft-Wärme-Kopplung feiert seinen 20. Geburtstag

Damals wie heute will der B.KWK ein breites, gesellschaftliches Bündnis abbilden, dass sich für die Förderung der Technologie Kraft-Wärme-Kopplung stark macht. Das zeigt auch die Vielfalt in der Mitgliederstruktur, die von Anlagenbetreibern, Stadtwerken, und Anlagenherstellern, über Planungs-, Beratungs- und Finanzdienstleister bis hin zu Energieagenturen, Umweltverbänden, wissenschaftlichen Instituten und Privatpersonen reicht.
Zum 20. Geburtstag hat der Verband die Presseinformation zur damaligen Verbandsgründung aus dem Archiv geholt: Damals war ein Hauptziel der Verbandsarbeit, ein Gesetz für den KWK-Ausbau auf den Weg zu bringen. Mittlerweile steht das KWKG seit vielen Jahren als Instrument zur Verfügung, aber mit den letzten Novellen dieses Gesetzes und den energiepolitischen Rahmenbedingungen steht der Verband mit seinen Forderung an ähnlicher Stelle wie vor 20 Jahren: Heute wie damals sind dringend klare und verlässliche Rahmenbedingungen für die anstehenden Investitionen notwendig.
Änderungen im KWKG wie die kurzfristige Absenkung der Ausschreibungspflicht für KWK-Anlagen von 1 MW auf 500 kW mit Wegfall der Eigenerzeugungsmöglichkeit oder die rückwirkende Änderung der EEG-Umlagenregelung in § 61 EEG sorgen dafür, dass für geplante und in Bau befindliche Anlagen die Inbetriebnahme in Frage gestellt wird und selbst laufende Anlagen gedrosselt oder abgeschaltet werden, da sie wirtschaftlich nicht mehr rentabel sind. Dies läuft den Zielen der Effizienzsteigerung, Dekarbonisierung und Flexibilisierung grundsätzlich entgegen.
Das Marktumfeld hat sich in den letzten 2 Jahrzehnten erheblich geändert und das wird es auch weiterhin – hin zu einem netzdienlichen Verbund in der Sektorenkopplung Strom und Wärme. Für die KWK bedeutet das die Flexibilisierung der Anlagen und einen Wandel hin zu grünen Gasen. Damit finden KWK-Anlagen als Säule zur Residuallastabdeckung ihren Platz im zukünftigen Energiesystem, das getragen ist von Erneuerbaren Energien. 

(Quelle: B.KWK)