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edna setzt sich für Standardisierungsbedarf bei Marktprozessen für E-Mobility und Flexibilitäten ein

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Autor: Redaktion

edna setzt sich für Standardisierungsbedarf bei Marktprozessen für E-Mobility und Flexibilitäten ein

Zweiter Schwerpunkt des edna-Fachtreffens war der „Blick über den Zaun" auf die Marktkommunikation in Österreich und der Schweiz. Hier stellte Dr. Michael Merz von der ponton GmbH die Plattform EDA vor, über die die komplette Marktkommunikation in Österreich abgewickelt wird. Auf Basis eines standardisierten Formats (ebXML) und Kommunikationsprotokolls (AS4) sowie definierter Prozesse wird hier der gesamte Datenaustausch zwischen allen Markteilnehmern sicher und performant abgewickelt.
Eine Vorgabe bei der Entwicklung war auch, dass jeder mitmachen können muss. Deswegen besteht die Möglichkeit, neben der Integration über Schnittstellen auch mithilfe von E-Mail-Add-ons oder über gehostete Services mit den anderen Marktpartnern zu kommunizieren.
Völlig anders stellt sich die Situation in der Schweiz dar. Denn bislang kommunizierten sämtliche der rund 1.000 aktiven Marktteilnehmer „Punkt-zu-Punkt" und über unterschiedliche Wege miteinander – vom E-Mail über FTP bis hin zu FTPS. Zudem basierten die Marktprozesse auf selbstbestimmten Definitionen und seien damit rechtlich nicht verbindlich. Für mehr Einheitlichkeit sorge jetzt die Umstellung des Marktdatenaustauschs am 16. April 2019 – der ersten großen Änderung seit 2009. Hierfür wurden neue Wechselprozesse und Formate definiert. Künftig dürfen Daten in der Schweiz auch nur noch über verschlüsselte FTPS-Nachrichten ausgetauscht werden.

(Quelle: edna)