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Absatz emissionsarmer Erdgasheizungen steigt

Auch im Jahr 2018 konnte Erdgas seine Stellung als gefragteste Heizenergie in Deutschland behaupten. Über 75 % der Modernisierer und Bauherren setzten bei der Wahl eines neuen Heizgeräts auf Gastechnologien, wie aktuelle Zahlen des Bundesverbands der Deutschen Heizungsindustrie (BDH) belegen.

von | 12.02.19

Bild: obs/Zukunft ERDGAS e.V.

732.000 Wärmeerzeuger wurden 2018 in Deutschland abgesetzt. Drei von vier Geräten entfielen dabei auf neue Gasheizsysteme. Die beliebteste Heizung war mit über 67 % der neu installierten Geräte auch im letzten Jahr wieder die Gasbrennwerttechnik. Sie verzeichnete im Vergleich zum Vorjahr ein Plus von 4 % und erreichte so ein neues Rekordhoch.
Effiziente Gasheizungen mit Brennwerttechnik bieten deutliche Klima- und Kostenvorteile. Durch ihren hohen Wirkungsgrad lassen sich Energieverbrauch und Heizkosten merklich senken, im Vergleich zu alten Ölheizgeräten um bis zu 33 %. Die Technologie nutzt die Kondensationswärme des Abgases auch für die Wärmeerzeugung, wodurch Brennstoffnutzungsgrade von rund 108 % erreicht werden. Der niedrigere Energieverbrauch reduziert außerdem den CO2-Ausstoß um etwa ein Drittel. Langfristig ist sogar klimaneutrales Heizen möglich, da Gas durch Biomethan, synthetisches Erdgas und Wasserstoff selbst immer grüner wird. DieseTechnologie ist aber noch nicht flächendeckend eingeführt: Aktuell laufen in Deutschland insgesamt etwa 44 % der Gas- und nur 12 % der Ölheizungen mit Brennwerttechnik.
Die derzeit effizienteste verfügbare Art der Wärmeerzeugung ist die stromerzeugende Brennstoffzellenheizung. Mit ihr hat die Branche ein High-Tech-Produkt auf den Markt gebracht, das den CO2-Ausstoß maßgeblich reduzieren kann. Gleichzeitig bietet sie gegenüber anderen Heiztechnologien die geringsten Energiekosten. Knapp 3.500 Brennstoffzellengeräte wurden 2018 bundesweit auch dank des Technologieeinführungsprogramms installiert. Zunehmend betrieben mit Wasserstoff ebnet die Technik zudem den Weg in die Welt des grünen Gases.
(Quelle: Zukunft Erdgas)

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