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Studie zeigt den Weg zur Dekarbonisierung

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Autor: Redaktion

Studie zeigt den Weg zur Dekarbonisierung

Die Studie untersucht, wie sich der Wärmemarkt der Zukunft entwickelt, um die politisch anvisierten 80 % CO2-Reduktion zu erreichen. Im Fokus steht dabei die Bezahlbarkeit aller Maßnahmen. Die Ergebnisse: Ein großer Hebel zum Erreichen des CO2-Reduktionsziels liegt im steigenden Einsatz regenerativer Gase. Durch die Steigerung des Anteils auf 35 % bis zum Jahr 2050 sind 80 % weniger CO2-Emissionen im Gebäudesektor möglich. Das CO2-intensive Heizöl soll im Wärmemarkt der Zukunft keine Rolle mehr spielen.
Eine Schlüsselrolle zum Erreichen des 80 % Ziels spielt dabei die Einführung von hocheffizienten Gastechnologien wie der Brennstoffzelle sowie die Option der Beimischung von regenerativem Erdgas. So könne der Anteil von synthetischem Gas aus dem Power-to-Gas-Verfahren im Jahr 2050 30 % sowie der Anteil von Biomethan 5 % betragen. Die Beimischung könne 16 Mio. t CO2 einsparen. Insgesamt wird der Endenergieverbrauch durch Effizienzmaßnahmen maßgeblich sinken.
Zusätzlich zur Senkung der CO2-Emissionen sei es wichtig, dass die erforderlichen Sanierungsmaßnahmen bezahlbar blieben.
Die Studie beschäftigt sich mit einem zentralen Anwendungsbereich für Erdgas, dem Wärmemarkt: Bereits heute heizt jeder zweite deutsche Haushalt mit dem klimaschonenden Energieträger. Die Untersuchung beleuchtet 1.986 individuelle Sanierungsfahrpläne, denen nahezu 1.000 Ausgangssituationen sowie 43 Gebäudetypen als empirische Basis zugrunde liegen. Neben der Prämisse der Bezahlbarkeit, simuliert die Studie die jahresgenaue Bestandsentwicklung an Wohngebäuden.
Die jüngsten Entwicklungen im Wärmemarkt, aber auch im Strom- und Verkehrssektor sind Gegenstand des veröffentlichten Jahresberichts 2016 der Initiative Zukunft ERDGAS.
(Quelle: Zukunft Erdgas)