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BDEW legt Vorschlag für grenzüberschreitendes Handelssystem für erneuerbare und dekarbonisierte Gase vor

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Autor: Redaktion

BDEW legt Vorschlag für grenzüberschreitendes Handelssystem für erneuerbare und dekarbonisierte Gase vor

Ein wichtiges Element hierfür ist aus Sicht des BDEW ein standardisiertes System für Herkunftsnachweise, über welches Endverbraucher, Industrie und Gewerbe eindeutig nachvollziehen können, aus welchen Quellen das erneuerbare und dekarbonisierte Gas stammt. Die Verbraucher können damit auf transparente Weise auswählen, welche Form solcher Gase sie beziehen wollen (so genannte „clean choices“). Zunächst wäre der Markt im europäischen Raum und perspektivisch auch durch außereuropäische Lieferländer organisiert.
Der BDEW zeigt auf, welche Möglichkeiten der Ausgestaltung eines Herkunftsnachweissystems bestehen und wie man diese im Sinne des Klimaschutzes zusätzlich erweitern kann. Dabei wird neben der Ausgestaltung eines liquiden Marktes auch die aus Sicht des BDEW notwendige Verknüpfung mit dem Emissionshandel betrachtet. Ziel ist ein wachsender Anteil erneuerbarer Gase und eine vollständige Umstellung von fossilen auf klimaneutrale Gase bis zum Jahr 2050. Ein solcher Pfad trägt in allen Sektoren (Wärmemarkt, Industrie, Mobilität, Stromerzeugung) in spezifischen Anwendungen zur Dekarbonisierung bei.
Hierzu hat der BDEW eine „Roadmap Gas“ veröffentlicht.

(Quelle: BDEW)