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Sicherheitsventile für H2-Elektrolyseure

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Autor: Elisabeth Terplan

Sicherheitsventile für H2-Elektrolyseure

Grüner Wasserstoff, erzeugt durch Elektrolyse auf Basis erneuerbarer Energien, gilt als ein wichtiger Baustein zur Reduzierung von Emissionen. Dazu sind große Wasserstoff-Elektrolyseure notwendig. Diese bestehen aus mehreren Stacks von Elektrolysezellen. Für den sicheren Betrieb benötigen die einzelnen Stacks eine Absicherung gegen Überdruck mit Sicherheitsventilen.

Die Witt-Sicherheitsventile AV 619 und AV 919 sind auf die Druck- und Temperaturbereiche von PEM- und Solid Oxide Elektrolyseuren abgestimmt. Der Öffnungsdruck kann in einem Bereich von 5 bis 500 mbar genau eingestellt werden. Die Betriebstemperatur kann bis zu 250 °C betragen.

Für alkalische Elektrolyseure ist das Modell SV 805 mit einem Öffnungsdruck, der im Bereich von 0,5 bis 45 bar einstellbar ist, sowie einer Betriebstemperatur von bis zu 150 °C ideal geeignet. Die Ventile öffnen präzise bei Erreichen des eingestellten Öffnungsdruckes und schützen die empfindlichen Anlagen sicher vor bereits minimalen Überdrücken. Trotz ihrer geringen Größe erlauben die Ventile hohe Durchflussmengen und sind auch für große Anlagen geeignet.

Die Armaturen sind mit diversen in Wasserstoffanwendungen geforderten Elastomeren erhältlich, unter anderem aus EPDM oder FFKM. WITT Sicherheitsventile sind öl- und fettfrei, lassen sich lageunabhängig einbauen und sind mit verschiedenen Eingangs- und Ausgangsanschlüssen und in unterschiedlichen Materialien verfügbar, auch in Edelstahl oder Aluminium (AV 919). Optional bietet Witt eine TÜV-Bescheinigung über die Prüfung auf ordnungsgemäß eingestellten Öffnungsdruck.

(Quelle: Witt/2022)