Die schlüsselfertigen Anlagen liefern je nach Bedarf von 5 bis hin zu mehreren 100 MW Leistung und sind als H2-ready-Lösung fit für den späteren Einsatz von Wasserstoff. Dank vorkonfigurierter, werksgeprüfter Module mit jeweils 10, 20 und 30 MW können die Kraftwerke bereits innerhalb von 12 bis 18 Monaten nach Bestellung ans Netz gehen.
Die Stromerzeugungs-Anlagen stehen als Backup zur Verfügung und gleichen die schwankende Einspeisung aus Wind- und Solarenergie aus. Dies ist insbesondere wichtig in Dunkelflauten, wenn Zeiträume zwischen 10 Stunden und mehreren Wochen überbrückt werden müssen. In einigen Anwendungen können sie auch als Überbrückungslösung im Inselbetrieb dienen. Sie liefern kontinuierlich Strom, bis eine Verbindung zum Netz hergestellt werden kann. Ab diesem Zeitpunkt können die Generatoren auf die Bereitstellung von Notstrom umschalten.
Die dezentralen Gasmotoren-Kraftwerke erhöhen die Netzresilienz und unterstützen die weitere Integration von erneuerbaren Energien in das Netz. Statt weniger großer, zentraler Einheiten setzen sie auf viele kleinere Aggregate, die je nach Bedarf einzeln zu- oder abgeschaltet und stets im optimalen Wirkungsgrad betrieben werden können – ein Plus für Wirtschaftlichkeit und Klimaschutz, insbesondere beim Einsatz von Biomethan und Biogas.
„Wahre Resilienz entsteht durch Dezentralität, nicht durch Zentralisierung. Ein Energiesystem, das auf vielen verteilten, modularen Erzeugungseinheiten basiert, ist weniger anfällig für großflächige Störungen und Engpässe. Modulare Gasmotorenkraftwerke bieten genau diese Struktur“, erklärt Michael Stipa, Senior Vice President Strategie, Geschäfts- und Produktentwicklung Stationäre Energielösungen im Rolls-Royce-Geschäftsbereich Power Systems.







