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Neue Gasdetektoren warnen vor Gefahren in Umgebungen mit extremen Bedingungen

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Autor: Elisabeth Terplan

Neue Gasdetektoren warnen vor Gefahren in Umgebungen mit extremen Bedingungen

Emerson präsentiert zwei neue Open-Path-Gasdetektoren vor, die die Betriebszuverlässigkeit in Umgebungen mit extremen Bedingungen über einen hohen Abdeckungsgrad steigern und gleichzeitig eine einfachere, schnellere Installation und Inbetriebnahme ermöglichen. Diese Merkmale tragen zur Erhöhung der Sicherheit und zur Reduzierung von Ausfallzeiten bei. Extreme Umgebungsbedingungen schließen starke Schwingungen und einen weiten Betriebstemperaturbereich von -55 °C bis 65 °C (-67 °F bis 149 °F), die gewöhnlich in der Öl- und Gasindustrie, Raffination, Chemieindustrie, Bergbauindustrie und Großkälteanlagen vorherrschen, ein.

Der Rosemount™ 935 Open-Path-Detektor für brennbare Gase verfügt über Infrarot-Technologie zur Erkennung einer ganzen Bandbreite von leicht brennbaren Kohlenwasserstoffgasen, einschließlich Methan, Propan und Ethylen. Nach den neuesten Statistiken des zur CDC gehörenden National Institute for Occupational Safety and Health der USA werden allein in der Öl- und Gasindustrie 22 % aller Todesfälle durch Explosionen (Entzündung oder Brände) und Kontakt mit gefährlichen Gasen verursacht.

Der Rosemount™ 936 Open Path Toxic Gas Detector verfügt über Ultraviolett-Technologie zur Erkennung von Schwefelwasserstoff und Ammoniak, zwei der in Industrieanlagen am häufigsten vorkommenden toxischen Gase. Die Occupational Safety and Health Administration der USA betrachtet Schwefelwasserstoff bei einer Konzentration ab 100 ppm als unmittelbare Gefahr für Leben und Gesundheit. Ammoniak verursacht bei einer Konzentration ab 130 ppm Reizungen der Haut, Augen, Nase und Atemwege. Beide Gase sind ab bestimmten Konzentrationen bei einem Kontakt tödlich.

Der Einsatz der Xenon-Blitztechnologie im Rosemount 936 bietet eine höhere Installationsflexibilität gegenüber der Diodenlaser-Technologie (TDL), die für eine hohe Zuverlässigkeit eine perfekte Ausrichtung zwischen Lichtstrahl und Empfänger benötigt. Bei nahezu doppelter Toleranz für Fehlausrichtungen gegenüber TDL können Anwender bis zu 30 % Installationszeit einsparen und die Projektlaufzeiten optimieren.

Bei der Open-Path-Detektionstechnologie kommen eine Quelle und ein Empfänger zum Einsatz. Die Quelle sendet einen modulierten Lichtstrahl durch den überwachten Bereich und der Detektor erfasst die durch das Vorhandensein von Gas absorbierte Lichtmenge. Dieser Ansatz bietet einen hohen Abdeckungsgrad in weitläufigen Bereichen mit einer Länge von bis zu 200 Metern in Kombination mit einer hohen Messgenauigkeit. Das funktioniert auch, wenn eine Wolke mit toxischem oder brennbarem Gas an einer beliebigen Stelle die Messgeräte passiert oder wenn 95 % des Lichtstrahls durch Nebel, Regen oder Smog verdeckt werden. Das System sendet zudem eine Warnmeldung, wenn der Erkennungspfad durch ein physisches Hindernis vollständig blockiert ist.

(Quelle: Emerson/2021)

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