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Mobile Rekompression als Schlüsseltechnologie zur Umsetzung der EU Methanverordnung

Mit dem Inkrafttreten der EU Methanverordnung (EU) 2024/1787 im Jahr 2024 verschärft die Europäische Union erstmals verbindlich die Anforderungen zur Reduktion von Methanemissionen in der Gaswirtschaft. Betreiber von Gasinfrastrukturen sind verpflichtet, Methanemissionen systematisch zu messen, zu überwachen, zu dokumentieren und aktiv zu vermeiden. Die Berichtspflichten entwickeln sich schrittweise von Schätzungen hin zu verifizierten, messbasierten Emissionsdaten auf Komponenten- und Standortebene.

von | 01.04.26

Advertorial
Quelle: Noordtec

Regulatorischer Druck erfordert technische Lösungen

In der Praxis geraten bisher übliche Verfahren unter Druck. Insbesondere bei Wartungs-, Reparatur- und Umbauarbeiten an Gasleitungen war das kontrollierte Abblasen von Gas lange gängige Praxis. Die EU Methanverordnung erlaubt dieses sogenannte Venting nur noch in eng begrenzten Ausnahmefällen und fordert technische Maßnahmen zur Vermeidung von Methanemissionen.

Für Netzbetreiber entsteht daraus ein klarer Handlungsbedarf: Anfallende Gasmengen müssen künftig zurückgewonnen oder weiterverwendet werden. Eine zentrale Rolle spielt dabei die mobile Rekompression.

Mobile Rekompression: Methan vermeiden statt abblasen

Mobile Rekompressionssysteme ermöglichen es, Gas aus außer Betrieb genommenen Leitungsabschnitten kontrolliert abzusaugen und zurück in das Gasnetz oder in Speicher zu führen. Das Abblasen von Methan wird dadurch vermieden.
Noordtec setzt hierfür auf einen mobilen Rekompressionstrailer, der als flexible, trailerbasierte Einheit direkt vor Ort eingesetzt werden kann. Leitungsabschnitte lassen sich vor Arbeiten effizient evakuieren, während das zurückgewonnene Gas weiterhin genutzt wird.


Praxiserprobter Einsatz bei Netzbetreibern

Mobile Rekompression kommt bereits bei namhaften europäischen Netzbetreibern wie Gasunie, EnBW und weiteren Unternehmen zum Einsatz und unterstützt Betreiber dabei, Methanemissionen bei Netzarbeiten gezielt zu reduzieren.

Die mobile Rekompression erfüllt mehrere Kernanforderungen der Verordnung:

  • Vermeidung von Methanschlupf durch Rückführung des Gases
    • Reduktion von Emissionen und Klimawirkung
    • Unterstützung von Monitoring und Dokumentation

Der mobile Ansatz ermöglicht zudem einen flexiblen, standortunabhängigen Einsatz und macht auch kurzfristige Maßnahmen wirtschaftlich realisierbar.

Rekompression als Dienstleistung

Ergänzend zur Anlagentechnik bietet Noordtec die mobile Rekompression auch als Dienstleistung an. Betreiber können die Evakuierung von Leitungsabschnitten projektbezogen durchführen lassen – inklusive Technik und qualifiziertem Fachpersonal.

Ausführliche Informationen zur mobilen Rekompression und zu den Einsatzmöglichkeiten von Noordtec finden Sie unter:
https://www.noordtec.de/mobile-rekompression

Kontakt:
anlagentechnik@noordtec.de

+49 (0) 4488 76496 – 0

Bildquelle, falls nicht im Bild oben angegeben:

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