Die BERNARD Gruppe war mit der verfahrenstechnischen Planung von der Konzeptentwicklung bis zur Begleitung bei Inbetriebnahme der Anlage beauftragt. Im Rahmen des Detailengineerings erfolgte die Auslegung der Hauptkomponenten sowie die Modellierung der Anlage in 3D. Zum Einsatz kommen eine Elektrolyseanlage mit 300 kW Leistung, Wasserstoffspeicher mit einer Gesamtkapazität von 1,4 Tonnen und eine Brennstoffzelle mit einer elektrischen Leistung von bis zu 200 kW. Ergänzend wurde eine Redox-Flow-Batterie mit 3.000 kWh Speicherkapazität integriert, die Lastspitzen ausgleicht und im Vergleich zu konventionellen Batteriesystemen eine ökologische Alternative darstellt.
Die Aufgabe bestand darin, eine autarke und dezentrale Energieversorgung für einen energieintensiven Produktionsstandort zu schaffen. Durch die enge Abstimmung zwischen Auftraggeber und Ingenieuren entstand ein Konzept, das Versorgungssicherheit, Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit vereint.
Das Projekt macht deutlich, dass energieautarke Konzepte auch für mittelständische Industrieunternehmen realisierbar sind. Mit der Umsetzung in Eisenbach entsteht ein Beispiel, das Orientierung für vergleichbare Vorhaben bietet. Die BERNARD Gruppe bestätigt mit diesem Projekt ihre Kompetenz in der Planung innovativer Energiesysteme und ihre Verantwortung für eine nachhaltige Entwicklung.







