Generic filters
FS Logoi

Aus der Praxis: Innovative Konzepte für die Dekarbonisierung der Gasvorwärmung in Gas-Druckregel- und -Messanlagen

In Deutschland verursacht die Erdgasvorwärmung, die in Gas-Druckregel- und -Messanlagen (GDRMA) vor der Druckreduzierung erfolgt, einen geschätzten jährlichen Primärenergiebedarf von rund 2 TWh/a bzw. einen Treibhausgas-Ausstoß von mehr als 440 ktCO2eq/a1. Dies entspricht den jährlichen Emissionen, die durch 3,4 Mrd. mit dem Auto gefahrenen Kilometern verursacht werden! Stand der Technik ist der Einsatz von Gaskesseln […]

von | 06.09.21

In Deutschland verursacht die Erdgasvorwärmung, die in Gas-Druckregel- und -Messanlagen (GDRMA) vor der Druckreduzierung erfolgt, einen geschätzten jährlichen Primärenergiebedarf von rund 2 TWh/a bzw. einen Treibhausgas-Ausstoß von mehr als 440 ktCO2eq/a1. Dies entspricht den jährlichen Emissionen, die durch 3,4 Mrd. mit dem Auto gefahrenen Kilometern verursacht werden! Stand der Technik ist der Einsatz von Gaskesseln zur Vorwärmung des Erdgases. Dabei werden in der Regel 0,1 bis 0,4 % des gedrosselten Gases zur Vorwärmung eingesetzt.
Das niedrige Temperaturniveau des Prozesses eignet sich sehr gut für die Einbindung von regenerativen Wärmeerzeugern, wie Solarthermie und Wärmepumpen. Der Netzbetreiber EAM Netz hat seit 2012 fünf seiner GDRMA auf innovative Wärmerzeugungstechnologien umgerüstet.

Zum Praxisbericht

 

Bildquelle, falls nicht im Bild oben angegeben:

Jetzt Newsletter abonnieren

Immer das neuste in Ihrem Postfach.

Hier anmelden

EWI-Analyse zu Wasserstoffimporten
EWI-Analyse zu Wasserstoffimporten

Die Auswahl von Handelspartnern für grünen Wasserstoff und Ammoniak ist für die Versorgungssicherheit entscheidend. Dabei gehen gute wirtschaftliche, politische und soziale Rahmenbedingungen jedoch häufig mit höheren Importkosten einher.

mehr lesen
Schlüsselfertige All-in-One-Lösungen für die Energiewende
Schlüsselfertige All-in-One-Lösungen für die Energiewende

Das vor Ostern von der deutschen Bundesregierung beschlossene neue Klimaschutzprogramm 2026 stellt für die Reduzierung fossiler Energieimporte acht Milliarden Euro bis 2030 bereit. Insgesamt wird der Klimabilanz aktuell eine „Rückwärtsrolle“ attestiert. Dabei kommt dem Ausbau erneuerbarer Energien aus Wind und Sonne für die Generierung von grünem Wasserstoff definitiv die Rolle des „Motors“ für die Energiewende zu. Das seit 2020 für die stationäre Dekarbonisierung tätige Unternehmen H2 POWERCELL GmbH hat sich erfolgreich als Full-Service-Anbieter von Plug-&-Play-Wasserstoff-Produktions- und Speichersystemen sowie von Wasserstoff-Brennstoffzellen-Kraftwerken positioniert.

mehr lesen
MB Energy kann Importterminal für Ammoniak in Hamburg bauen
MB Energy kann Importterminal für Ammoniak in Hamburg bauen

MB Energy hat von der Hamburger Behörde für Umwelt, Klima, Energie und Agrarwirtschaft (BUKEA) die Genehmigung für den Bau und Betrieb eines neuen Ammoniak-Importterminals erhalten. Vorbehaltlich der finalen Investitionsentscheidung soll die Anlage auf dem Gelände des Tanklagers Blumensand im Hamburger Hafen entstehen. Das geplante Terminal soll Deutschlands erster groß angelegter Ammoniak-Import-Hub werden und eine zentrale Rolle bei der Sicherung der zukünftigen Energieversorgung sowie der laufenden Transformation der Wirtschaft spielen.

mehr lesen
INES startet MAHS 2026
INES startet MAHS 2026

Mit dem Start der MAHS 2026 erhebt INES erneut den konkreten Bedarf an Wasserstoffspeicherkapazitäten in Deutschland. Unternehmen können ihre Anforderungen direkt einbringen und damit aktiv zur Entwicklung eines bedarfsgerechten und wettbewerblichen Wasserstoffspeichermarktes beitragen. Die Ergebnisse liefern eine zentrale Grundlage für Investitionsentscheidungen und die Ausgestaltung des Markt- und Regulierungsrahmens.

mehr lesen
Stapel Probeabo Gas

Sie möchten unser Magazin testen?

Bestellen Sie das kostenlose Probeheft!

Überzeugen Sie sich selbst: Gerne senden wir Ihnen die gwf Gas + Energie kostenlos und unverbindlich zur Probe!