Für den Verband gehören eine sichere Energieversorgung und der Weg zu einem klimaneutralen Energiesystem untrennbar zusammen. Wasserstoff, erneuerbare Gase und Carbon Management bleiben zentrale Säulen seiner Arbeit.
Der Aufsichtsrat des Verbands Die Gas- und Wasserstoffwirtschaft hat in seiner jüngsten Sitzung zentrale personelle und strategische Entscheidungen getroffen. Andreas Gemballa, Vorsitzender der Geschäftsführung der Uniper Energy Sales, wurde zum ersten Stellvertreter des Aufsichtsratsvorsitzenden gewählt. Zugleich wählte der Aufsichtsrat Dr. Timm Kehler erneut zum Vorstand des Verbandes.
Auch das Netzwerk des Verbandes wächst weiter. Wesentliche Treiber dieses Wachstums sind die thematischen Initiativen und Plattformen des Verbandes, insbesondere die Biomethan Taskforce und die DCMI. Zu den 14 jüngsten Zugängen zählen unter anderem die EDEKA Handelsgesellschaft Minden-Hannover, BALANCE Erneuerbare Energien, VERBIO und Fluxys Deutschland. In der aktuellen Sitzung nahm der Aufsichtsrat zudem die LIQVIS neu in den Verband auf. Das Unternehmen bringt seine Expertise im Bereich LNG und Bio-LNG für den Schwerlastverkehr ein. Insgesamt vereint der Verband damit 129 Unternehmen und Partner in seinen Mitglieds- und Plattformformaten.
Mit der im März 2026 gegründeten Biomethan Taskforce (BMTF) hat der Verband eine starke Plattform für den Markthochlauf von Biomethan geschaffen. Sie bündelt Expertise aus Produktion, Handel, Infrastruktur, Logistik und Anwendung. Damit unterstreicht der Verband die Bedeutung erneuerbarer Gase für Klimaschutz, Versorgungssicherheit und heimische Wertschöpfung.
Mit der Deutschen Carbon Management Initiative (DCMI) setzt sich der Verband zugleich intensiv für den Aufbau eines funktionierenden CO₂-Marktes ein. Ziel ist es, Unternehmen entlang der gesamten Wertschöpfungskette – von der Abscheidung über Transport und Nutzung bis zur dauerhaften Speicherung von CO₂ – zusammenzubringen und verlässliche politische sowie wirtschaftliche Rahmenbedingungen für den Markthochlauf zu schaffen. Unternehmen wie Fluxys Deutschland und Everllence erweitern die Initiative um zusätzliche Kompetenz aus Infrastruktur und industrieller Anwendung.
Der Aufsichtsrat beschloss darüber hinaus, das Thema Versorgungssicherheit künftig noch intensiver zu bearbeiten. Ein Schwerpunkt wird auf der sicheren Gasversorgung über die LNG-Importe nach Deutschland liegen. Der zweite Schwerpunkt richtet den Blick auf eine jederzeit sichere Stromversorgung – insbesondere vor dem Hintergrund des wachsenden Strombedarfs von Rechenzentren, dessen Bedeutung mit der zunehmenden Nutzung von künstlicher Intelligenz deutlich steigt.







