Ganz oben auf der ordnungspolitischen Agenda in Brüssel steht die Architektur eines gemeinsamen europäischen Gasmarkts, der eine sichere und bezahlbare Energieversorgung für ganz Europa gewährleistet. Ziel dieser europäischen Energie-Union ist es, die Pariser Klimaschutzziele und damit eine klimaneutrale Energiezukunft so früh wie möglich zu erreichen. Die dafür erforderliche nachhaltige Senkung der CO2-Emissionen kann gerade in den überwiegend hochindustrialisierten Ländern Europas nur mit der Kombination aus erneuerbaren Energien – wie Wind- und Sonnenenergie – mit fossilen und grünen Gasen gelingen. Die Integration der erneuerbaren Energien in die bestehende Gasinfrastruktur spielt dabei eine entscheidende Rolle. Power-to-Gas-Anlagen als Schlüsseltechnologie der Sektorenkopplung benötigen dringend einen konsistenten Ordnungsrahmen. Bei der Harmonisierung des regulatorischen Umfelds ist die technische Expertise über Marcogaz und seine Mitglieder gefragt.
Marcogaz
Der Marcogaz-Verband, der gerade sein 50-jähriges Bestehen begeht, ist die Interessenvertretung der Gastechnik in Europa. Mitglieder sind 23 nationale Organisationen aus 18 europäischen Ländern, darunter auch der DVGW. Mehr zu Marcogaz unter: www.marcogaz.org
(Quelle: Deutscher Verein des Gas- und Wasserfaches (DVGW))
Projekt „H2 cross border“ läuft, aber Herkunftsnachweisregister für Wasserstofflieferung fehlt
Seit September 2024 wird grüner Wasserstoff pipelinegebunden von Österreich nach Deutschland geliefert. Die Mengen wurden zuletzt auf rund 630 MWh gesteigert. Trotzdem wird der grenzüberschreitende Transfer mangels Herkunftsregisterregister in Deutschland ausgebremst.







