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ZEELINK Fernleitung – letzte Schweißnaht ist gesetzt

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Autor: Elisabeth Terplan

ZEELINK Fernleitung – letzte Schweißnaht ist gesetzt
Die letzte Schweißnaht für die Ferngasleitung ZEELINK wurde nun bei der Gas-Druckregel- und Messanlage in Marbeck / Westmünsterland gesetzt.
Die sogenannte „Goldene Naht“ symbolisiert das Ende der Arbeiten an der Pipeline selbst und ist damit ein abschließender Meilenstein für die Pipelinebauer. Alle Rohre sind jetzt in den Rohrgraben abgesenkt und miteinander verbunden. Es folgen noch abschließende Arbeiten, wie zum Beispiel das Entlüften der Leitung und die Rekultivierung der Trasse.Insgesamt etwa 13.000 Rohre, was einer Stahlmenge von rund 100.000 t entspricht, mit ungefähr 30.000 Schweißnähten bilden jetzt eine 216 km lange Leitung, die von Lichtenbusch im Raum Aachen bis nach Legden ins Münsterland führt. Erste Planungen zum Leitungsbauprojekt begannen bereits im Jahr 2015. Die Bezirksregierungen in Köln, Düsseldorf und Münster erteilten die erforderlichen Planfeststellungsbeschlüsse im Frühjahr 2019. Danach wurden innerhalb von 2 Jahren die 216 km lange Pipeline, die Verdichterstation Würselen und drei Gas-Druckregel- und Messanlagen errichtet.

ZEELINK ist Voraussetzung für die rechtzeitige Umstellung von L- auf H Gas für Millionen Haushalts-, Gewerbe- und Industriekunden in Nordrhein-Westfalen und darüber hinaus. Das erste Gas wird Ende März durch die betriebsbereite Pipeline und die Anlagen fließen. ZEELINK Projektpartner sind Thyssengas und OGE.

(Quelle: OGE)