Die Studie beleuchtet umfassend, welche Faktoren die Preisentwicklung in den kommenden Jahren beeinflussen könnten: von technologischen Fortschritten über die Entwicklung der Stromgestehungskosten bis hin zu Transportaufwänden. Auch wurde der Vergleich zwischen lokal produziertem Wasserstoff durch Elektrolyse und potenziellen Importpfaden analysiert.
Planungssicherheit bleibt Schlüssel für den Markthochlauf
In der lebendigen Diskussion im Anschluss an die Vorstellung der Studienergebnisse wurde klar: Besonders die Unternehmen der chemischen Industrie sowie viele kleine und mittlere Unternehmen aus der Region benötigen für Ihre Pionierarbeit in der Wasserstofftransformation verlässliche Planungs- und Investitionssicherheit. Diese müsse nicht nur von Projektpartnern, sondern auch durch klare politische und administrative Rahmenbedingungen unterstützt werden. Für das Team der H2EL Wasserstoffkoordination steht fest: Die Ergebnisse der Studie und die Impulse aus der Diskussion sind Auftrag und Ansporn zugleich. „Wir setzen uns auch weiterhin dafür ein, die Akteure in der Region sichtbar zu machen, den Austausch zu fördern und die relevanten Partner miteinander zu vernetzen – damit die Emscher-Lippe Region den Wasserstoffhochlauf weiterhin proaktiv als Vorreiterin mitgestalten kann“, betont Pia Aleithe, Leiterin der H2EL Wasserstoffkoordination der WiN Emscher-Lippe GmbH.
Die Ausgangslage in der Emscher-Lippe Region ist vielversprechend. Mit ihrer industriellen Struktur, dem breiten Mittelstand und einer leistungsfähigen Infrastruktur bietet die Region Standortvorteile, die es so nur an wenigen anderen Orten in Deutschland gibt. Die Studie zeigt, dass die Emscher-Lippe Region durch zahlreiche Versorgungspfade eine kostengünstige und zuverlässige Wasserstoffbereitstellung sicherstellen kann, um den zukünftigen Energiebedarf erfolgreich zu decken.
Die Studienergebnisse werden in der kommenden Woche auf der Website der H2EL Wasserstoffkoordination (https://www.emscher-lippe.de/wasserstoffkoordination/) veröffentlicht und dort als PDF zum Download bereitgestellt. Die Ergebnisse sollen die fachliche Diskussion der Experten um fundierte Analysen ergänzen und Entscheidungsträgern in der Region eine belastbare Grundlage für ihre Planungen und Projekte bieten.
Die Studie kann hier heruntergeladen werden.
(Quelle: Autor: Pia Aleithe, WiN Emscher-Lippe GmbH/2025)







