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WAL reserviert bei GASCADE Kapazitäten im H2-Kernnetz

Das Projekt WAL – „Wasserstoff aus Lubmin“ und der Fernleitungsnetzbetreiber GASCADE Gastransport GmbH (GASCADE) haben einen Kapazitätsreservierungsvertrag im Wasserstoff-Kernnetz unterzeichnet.

von | 19.05.26

Quelle: Gascade

Mit dem Vertragsabschluss sichert sich das IPCEI-geförderte Projekt, das gemeinsam von H2APEX und Copenhagen Infrastructure Partners (CIP) entwickelt wird, Einspeisekapazitäten für grünen Wasserstoff aus dem geplanten Elektrolyseur am Standort Lubmin.

„Der Abschluss dieses Kapazitätsreservierungsvertrags zeigt, dass unsere Wasserstoff-Infrastruktur auf konkrete Nachfrage trifft“, sagt Carina Gewehr, Bereichsleiterin Regulierung und Markt von GASCADE. „Mit der Reservierung schaffen Projekte wie WAL Investitions- und Planungssicherheit. Genau das ist entscheidend, um den Markthochlauf des Wasserstoffs in Deutschland zu beschleunigen.“

Auch WAL sieht in der Anbindung an das Wasserstoff-Kernnetz einen wichtigen Meilenstein:

„Mit der Kapazitätsreservierung schaffen wir die notwendige Voraussetzung, um die weitere Projektentwicklung voranzutreiben und den späteren Netzanschluss verlässlich vorzubereiten“, sagt Falko Budde, Geschäftsführer von WAL bei H2APEX. „Die Reservierung ermöglicht es uns, die geplante Wasserstoffproduktion frühzeitig mit potenziellen Abnehmern zu verknüpfen und den Standort Lubmin als zentralen Produktionsstandort zu positionieren“, erklärt Adalbert Graff, Geschäftsführer von WAL bei CIP.

Mit dem koordinierten Start der Kapazitätsreservierung im Wasserstoff-Kernnetz Mitte März 2026 haben die Wasserstoff-Netzbetreiber ein klares Signal für den Aufbau verlässlicher Wasserstoff-Transportkapazitäten gesetzt. Die Verbindung von Erzeugungsstandorten wie Lubmin mit industriellen Verbrauchszentren bildet dabei eine zentrale Voraussetzung für einen erfolgreichen Hochlauf des Wasserstoff-Marktes.

GASCADE hat Ende 2025 die Umstellung von rund 400 km Fernleitungsinfrastruktur auf den Transport von Wasserstoff abgeschlossen. Im Rahmen des Programms „Flow – making hydrogen happen“ ist bereits eine leistungsstarke Nord‑Süd‑Achse entstanden, die den Transport von Wasserstoff von Lubmin bis nach Bobbau in Sachsen‑Anhalt ermöglicht und zentrale Industrie- und Verbrauchsregionen verbindet. In den kommenden Jahren wird diese Achse weiter ausgebaut.

 

 

(Quelle: Gascade/2026)

 

Bildquelle, falls nicht im Bild oben angegeben:

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