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WACKER und bayernets schließen Vertrag für die Reservierung von Wasserstoff-Transportkapazitäten

Die Wacker Chemie AG und die bayernets GmbH haben einen Vertrag über die Reservierung von Wasserstoff-Transportkapazitäten im H2-Cluster Burghausen / HyPipe one geschlossen.

von | 16.09.26

v.l.n.r.: Dr. Christian Hartel (President & CEO WACKER) und Dr. Matthias Jenn (Geschäftsführer bayernets) Foto: Wacker Chemie AG

Damit wird konkreter industrieller Wasserstoffbedarf für den Chemiestandort Burghausen sichtbar und ein wichtiger Impuls für den Aufbau der Wasserstoffinfrastruktur im bayerischen Chemiedreieck gesetzt.

Wasserstoff spielt für WACKER bereits heute eine wichtige Rolle als Rohstoff für die Herstellung von Polysilicium und pyrogener Kieselsäure. Gleichzeitig sieht das Unternehmen grünen Wasserstoff als einen wichtigen Baustein für die klimaneutrale Transformation der Chemieindustrie. Deshalb bereitet WACKER seine Standorte bereits heute auf die künftige Nutzung grünen Wasserstoffs vor. Das Unternehmen investiert in Infrastruktur und Partnerschaften und arbeitet an neuen Verfahren, die fossile Rohstoffe schrittweise ersetzen können. Grüner Wasserstoff eröffnet zudem die Möglichkeit, CO2 als Rohstoff zu nutzen und Stoffkreisläufe nachhaltiger zu gestalten. Auch darin sieht WACKER großes Potenzial für die Zukunft, sobald grüner Wasserstoff in ausreichenden Mengen und zu wettbewerbsfähigen Preisen verfügbar sein wird.

Für die Anbindung des Standorts Burghausen an das zukünftige Wasserstofftransportnetz setzt bayernets mit dem Projekt HyPipe one bereits einen ersten konkreten Baustein um. Der Standort liegt im bayerischen Chemiedreieck und in unmittelbarer Nähe zur österreichischen Grenze. HyPipe one ermöglicht damit die Anbindung an internationale Wasserstoffquellen und Importkorridore. Eine besondere Bedeutung kommt dabei dem SoutH2 Corridor zu, durch den Wasserstoff aus Nordafrika über Italien und Österreich bis nach Bayern und weiter in das deutsche Wasserstoff-Kernnetz transportiert werden soll.

HyPipe one ist Teil des genehmigten deutschen Wasserstoff-Kernnetzes. Die rund 15 Kilometer lange Leitung verbindet künftig potenzielle Wasserstoffquellen in Gendorf mit industriellen Abnehmern in Burghausen und bildet damit einen ersten Baustein für den weiteren Ausbau des Wasserstoffnetzes im bayerischen Chemiedreieck.

 

 

(Quelle: bayernets/2026)

Bildquelle, falls nicht im Bild oben angegeben:

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