Mit der Vertragsunterzeichnung erreicht das grenzüberschreitende Wasserstoffprojekt mosaHYc (Moselle-Saar-Hydrogen-Conversion) auf deutscher Seite einen wichtigen Meilenstein: Die Bauarbeiten sollen voraussichtlich im August 2026 beginnen. Mit einem Gesamtinvestitionsvolumen von momentan rund 70 Millionen Euro auf deutscher Seite ist mosaHYc das derzeit größte Wasserstoff-Infrastrukturprojekt im Saarland.
Die neue Wasserstoffleitung verläuft von der deutsch-französischen Grenze bei Leidingen bis zum Werksgelände der ROGESA Roheisengesellschaft Saar in Dillingen. Sie ist wesentlicher Bestandteil des Projekts mosaHYc, welches Creos gemeinsam mit dem französischen Netzbetreiber NaTran S.A. realisiert, der im benachbarten Department Moselle bestehende Leitungen auf Wasserstoff umstellen und neue Wasserstoffleitungen errichten wird. Ziel ist der Aufbau eines grenzüberschreitenden Wasserstoffnetzes, das Erzeuger und Verbraucher miteinander verbindet und den Hochlauf der Wasserstoffwirtschaft auf beiden Seiten der Grenze unterstützt. Das Vorhaben wird im Rahmen eines „Important Project of Common European Interest“ (IPCEI) auf deutscher Seite von Bund und Land gefördert.
Der unterzeichnete Vertrag umfasst die Ausführungsplanung sowie sämtliche Tief- und Rohrbauarbeiten. Dazu zählen unter anderem die detaillierte Ausführungsplanung, die Verlegung der Stahlrohrleitung, die Querung von Straßen, Bahnstrecken und Gewässern sowie umfangreiche Prüfungen zur späteren Inbetriebnahme.
Hintergrund: mosaHYc
Das Wasserstoffprojekt mosaHYc wird seit mehreren Jahren von Creos gemeinsam mit dem französischen Netzbetreiber NaTran entwickelt. Nach der Aufnahme in das europäische Förderprogramm IPCEI und der Förderzusage von Bund und Land wurde Anfang 2024 das Raumordnungsverfahren für den rund 16 Kilometer langen Trassenkorridor zwischen Leidingen und Dillingen erfolgreich abgeschlossen.
(Quelle: creos/2026)







