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TotalEnergies und Air Products vereinbaren Dekarbonisierung der Raffinerien in Europa

Die 15-Jahres-Vereinbarung von TotalEnergies und Air Products sieht die jährliche Lieferung von 70.000 Tonnen grünem Wasserstoff in Europa ab 2030 vor. TotalEnergies begibt sich damit auf den Weg zur Erreichung des Ziels, die Treibhausgasemissionen aus dem von dem Unternehmen betriebenen Öl- und Gasgeschäft (Scope 1+2) bis 2030 um netto 40 Prozent gegenüber dem Stand von 2015 zu senken. Air Products beliefert die Raffinerien von TotalEnergies in Nordeuropa mit grünem Wasserstoff aus seinem globalen Versorgungsnetz und hilft dadurch jährlich rund 700.000 Tonnen CO2-Emissionen zu vermeiden.

von | 17.06.24

Seifi Ghasemi, Chairman, President und CEO von Air Products (links) und Patrick Pouyanné, Chairman und CEO von TotalEnergies, bei der Vertragsunterzeichnung am 7. Juni 2024. (© Air Products / TotalEnergies)

17. Juni 2024 । Die 15-Jahres-Vereinbarung von TotalEnergies und Air Products sieht die jährliche Lieferung von 70.000 Tonnen grünem Wasserstoff in Europa ab 2030 vor. TotalEnergies begibt sich damit auf den Weg zur Erreichung des Ziels, die Treibhausgasemissionen aus dem von dem Unternehmen betriebenen Öl- und Gasgeschäft (Scope 1+2) bis 2030 um netto 40 Prozent gegenüber dem Stand von 2015 zu senken. Air Products beliefert die Raffinerien von TotalEnergies in Nordeuropa mit grünem Wasserstoff aus seinem globalen Versorgungsnetz und hilft dadurch jährlich rund 700.000 Tonnen CO2-Emissionen zu vermeiden.

„Dieser Vertrag mit Air Products, der erste, der im Anschluss an die Ausschreibung im vergangenen Jahr unterzeichnet wurde, ist ein wichtiger Schritt, um den in den Raffinerien von TotalEnergies in Nordeuropa verwendeten Wasserstoff bis zum Ende des Jahrzehnts auf nicht-fossile Brennstoffe umzustellen. Wir sind stolz auf unsere Partnerschaft mit Air Products, einem Pionier der Wasserstoffproduktion mit weniger fossilen Brennstoffen unter der Leitung von Seifi Ghasemi. Indem wir mit unseren sechs Raffinerien und zwei Bioraffinerien in Europa langfristige Verträge anbieten, stellen wir einmal mehr unsere Fähigkeit unter Beweis, bei der Energiewende eine Vorreiterrolle zu spielen und zur Entstehung einer grünen Wasserstoffindustrie beizutragen. Wir freuen uns auch darüber, unsere Partnerschaft mit Air Products ausbauen zu können, indem wir selbst zum Ökostromanbieter von Air Products werden und zum Ziel von Air Products beitragen, auf nicht-fossile Brennstoffe umzustellen,“ so Patrick Pouyanné, Chairman und CEO von TotalEnergies.

Air Products, ein weltweit führendes Unternehmen in der Wasserstoffversorgung, hat als Vorreiter mehr als 15 Milliarden Dollar in umfangreiche Energiewendeprojekte investiert und weltweit mehrere große Wasserstoffprojekte mit einem verringerten Anteil fossiler Brennstoffe auf den Weg gebracht.

Seifi Ghasemi fügt hinzu: „Wir haben immer daran geglaubt, dass die Nachfrage da sein würde, sobald wir sauberen Wasserstoff in kommerziellem Maßstab anbieten können. Dieser Vertrag bestätigt unsere langfristige Strategie. Die Nachfrage ist eindeutig vorhanden und wird im Lauf der Zeit noch erheblich zunehmen, da sie eine wesentliche Rolle dabei spielt, die Schwerindustrie und andere Sektoren auf nicht-fossile Brennstoffe umzustellen.“

Darüber hinaus haben TotalEnergies und Air Products eine Absichtserklärung über die Lieferung von Strom aus erneuerbaren Energien unterzeichnet, die den Abschluss eines ersten Stromabnahmevertrags (Power Purchase Agreement, PPA) über 150 MW aus einem Solarprojekt in Texas vorsieht. Die Parteien planen außerdem, gemeinsam weitere PPA-Möglichkeiten in Großbritannien, Polen und Frankreich zu prüfen. Diese Vereinbarung, die die Partnerschaft zwischen TotalEnergies und Air Products weiter stärkt, wird zur Strategie von Air Products bei der Umstellung auf nicht-fossile Brennstoffe beitragen und steht im Einklang mit jener von TotalEnergies die Stromversorgung entlang der Wertschöpfungskette zu sichern.

TotalEnergies ist bestrebt, die CO2-Emissionen aus der Erzeugung und Verarbeitung sowie der Versorgung seiner Kunden mit Energie zu senken. Einer der vom Unternehmen identifizierten Hebel ist die Umstellung seiner Raffinerien in Europa auf nicht-fossile Brennstoffe durch die Verwendung von grünem Wasserstoff, oder solchem, der nicht aus fossilen Brennstoffen hergestellt wird. Dieser Schritt soll dazu beitragen, die CO2-Emissionen des Unternehmens bis 2030 um etwa fünf Millionen Tonnen pro Jahr zu senken. Mit dem Ziel, den in seinen Raffinerien in Europa verwendeten Wasserstoff vollständig auf nicht-fossile Brennstoffe umzustellen, hat das Unternehmen im September 2023 die Lieferung von 500.000 Tonnen grünem Wasserstoff pro Jahr ausgeschrieben.

 

(Quelle: TotalEnergies und Air Products)

 

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