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Thyssengas veröffentlicht ersten Nachhaltigkeitsbericht

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Autor: Elisabeth Terplan

Thyssengas veröffentlicht ersten Nachhaltigkeitsbericht
Foto: Thyssengas GmbH

Der Dortmunder Fernleitungsnetzbetreiber Thyssengas hat seinen ersten Nachhaltigkeitsbericht veröffentlicht. Auf 150 Seiten erläutert das Unternehmen die wesentlichen Aspekte der Nachhaltigkeitsstrategie “nachhalTG” und berichtet über die Nachhaltigkeitsaktivitäten im Jahr 2021. Der Bericht wurde in Übereinstimmung mit den Leitlinien der weltweit führenden Global Reporting Initiative (GRI) erstellt. Die TÜV Rheinland Energy GmbH hat die Veröffentlichung fachlich begleitet.

Mit Blick auf das Geschäftsmodell stellen die Energiewende und die Dekarbonisierung der Energiewirtschaft enorme Herausforderungen für die gesamte Branche dar. Thyssengas nimmt diese Herausforderungen proaktiv an, wie Dr. Thomas Gößmann, Geschäftsführer von Thyssengas, erläutert: “Unser Anspruch ist es, Wegbereiter und Gestalter der Energiewende zu sein. Daher stellen wir für die Energieversorgung von morgen schon heute die planerischen und technischen Weichen.” Im Zentrum steht dabei, das 4.400 Kilometer lange Thyssengas-Netz für den Transport klimaneutraler Gase – allen voran Wasserstoff – vorzubereiten. “Wir sind überzeugt, dass Wasserstoff als Energieträger einen wesentlichen Beitrag zur Energiewende leisten wird”, so Dr. Thomas Gößmann weiter.

Entsprechend engagiert sich das Unternehmen bereits seit 2018 im Wasserstoff-Pionierprojekt “ELEMENT EINS” sowie in den zukunftsweisenden H2-Initiativen GET H2, GET H2 Nukleus IPCEI, H2morrow steel, IN2Climate und EcoPort 813 – H2UB DeltaPort. Mit dem ersten Thyssengas Dialog Anfang Mai 2022 hat das Unternehmen jüngst zudem eine eigene Plattform für die Vernetzung und den Austausch entlang der H2-Wertschöpfungskette initiiert.

Im Bereich Umwelt und Energie betrachtet Thyssengas die weitere Reduktion von Treibhausgasemissionen als einen wesentlichen Teil der unternehmerischen Verantwortung. Bereits seit 2020 werden daher alle Biogaseinspeiseanlagen, Verdichterstationen, Anlagen für Kathodischen Korrosionsschutz sowie Gasdruckregel- und -messanlagen ausschließlich mit Grünstrom betrieben. Durch den Einsatz von Biogas für den Betrieb der Verdichteranlagen konnten 2021 zusätzlich etwa 800 Tonnen CO2 eingespart werden. Auch bei der Senkung der Methanemissionen ist das Unternehmen aktiv und setzt sich ambitionierte Ziele: Bis 2025 sollen die Methanemissionen um 30 Prozent gegenüber dem Niveau von 2015 gesenkt werden und 2045 möchte Thyssengas schließlich emissionsneutral arbeiten.

(Quelle: Thyssengas/2022)