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Thyssengas skizziert nächste Schritte auf dem Weg zum Wasserstoff-Hochlauf

Unter dem Titel „NRW ist bereit für den H2-Hochlauf, die Bagger müssen jetzt rollen“ hat der Fernleitungsnetzbetreiber Thyssengas gestern zur dritten Ausgabe des Thyssengas Dialogs eingeladen. 

von | 24.05.24

Die Podiumsteilnehmer beim dritten Thyssengas Dialog (von links nach rechts): Nikolaus Valerius, Vorsitzender des Vorstands von RWE Generation SE, Patrick Wendeler, Vorsitzender des Vorstands der BP Europa SE, Dr. Thomas Gößmann, Vorsitzender der Geschäftsführung der Thyssengas GmbH, Markus Hilkenbach, Vorsitzender des Vorstands der Stadtwerke Wuppertal, Prof. Dr. Phillip Fest, Gruppenleiter Energieinfrastruktur, Atomrecht in der Energieabteilung, Ministerium für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen.

24. Mai 2024 | Unter dem Titel „NRW ist bereit für den H2-Hochlauf, die Bagger müssen jetzt rollen“ hat der Fernleitungsnetzbetreiber Thyssengas zur dritten Ausgabe des Thyssengas Dialogs eingeladen.

Die rund 100 Gäste vor Ort sowie die Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Livestream erwartete ein hochkarätig besetztes Programm. Neben Vertretern aus der Politik waren Akteure der gesamten H2-Wertschöpfungskette ins Dortmunder U gekommen, um sich über den Stand der Planungen rund um das Wasserstoff-Kernnetz auszutauschen, Herausforderungen aufzuzeigen und nächste Schritte abzustecken. Moderiert wurde die Veranstaltung in diesem Jahr von energate-Redakteur Karsten Wiedemann.

Dr. Thomas Gößmann, Vorsitzender der Geschäftsführung der Thyssengas GmbH, eröffnete die Veranstaltung: „Wir sind heute deutlich weiter als noch vor einem Jahr: Die Bagger rollen zwar noch nicht – aber wir haben die Zündschlüssel bereits in der Hand, erste H2-Projekte sind gestartet. Gleichzeitig ist es wichtig, dass wir bestehende Hürden thematisieren und gemeinsam aus dem Weg räumen. Daher möchten wir den Thyssengas Dialog nutzen, um Transparenz zu schaffen und über den Fortschritt sowie weiterhin bestehende Herausforderungen hinsichtlich der Wasserstoff-Transportinfrastruktur aufzuklären – insbesondere mit Blick auf das geplante H2-Kernnetz.“

Dabei ging Dr. Gößmann auch auf die Verschiebung der finalen Antragseinreichung für das H2-Kernnetz aufgrund der noch ausstehenden beihilferechtlichen Genehmigung der EnWG-Novelle durch die EU-Kommission ein. „Gerne hätte ich Ihnen heute die konkreten Leitungen des H2-Kernnetzes und unseren Anteil daran vorgestellt – natürlich vorbehaltlich der abschließenden Genehmigung durch die Bundesnetzagentur“, so Dr. Gößmann. Doch er könne und wolle dem Antrag nicht vorgreifen. „Es ist kein Geheimnis, dass zwischen Fernleitungsnetzbetreibern und Investoren weiterhin an der Frage der Finanzierung des H2-Kernnetzes gearbeitet wird. Wir sind noch nicht durch.“ Dennoch zeigte er sich optimistisch, dass der Aufbau des H2-Kernnetzes wie geplant gelingen werde. „Alle Beteiligten sind sich der Bedeutung dieser Infrastruktur für den Wasserstoff-Hochlauf und für die Dekarbonisierung von Industrie und Mittelstand bewusst.“

 

Die dritte Ausgabe des Thyssengas Dialogs wurde aufgezeichnet und steht allen Interessierten zum Abruf bereit: www.thyssengasdialog.com

 

(Quelle: Thyssengas/2024)

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