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STAWAG startet weitere Projekte für Wärmewende

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Autor: Elisabeth Terplan

STAWAG startet weitere Projekte für Wärmewende
Bild: foveart
Die STAWAG will sich einer weiteren großen Herausforderung stellen: einer klimaneutralen Fernwärmeversorgung. Hierfür startet das Unternehmen weitere Projekte.

Dazu soll die Fernwärme, die heute noch zu 90 % aus der Abwärme des Kohlekraftwerkes Weisweiler gewonnen wird, durch Kraft-Wärme-Kopplung sowie erneuerbare Energien wie Tiefengeothermie und Solarthermie und weiteren Wärmeauskopplungen bereitgestellt werden. Ein wichtiger Schritt auf diesem Weg ist ein hochmodernes Blockheizkraftwerk, das am Schwarzen Weg im Aachener Nordosten entsteht. Baustart ist in diesen Tagen.

„Rund ein Drittel der Wärme werden wir zukünftig auf der Basis von hocheffizienter Kraft-Wärme-Kopplung bereitstellen: Mit dem neuen Blockheizkraftwerk, das nun am Schwarzen Weg entsteht und einen Gesamtwirkungsgrad von rund 90 Prozent hat, senken wir die CO2-Emissionen um rund 23.000 Tonnen jährlich“, erläutert Frank Brösse, Geschäftsführer der STAWAG Energie GmbH. „Bis 2028 wollen wir unser Tiefengeothermie-Projekt und Projekte zur Nutzung der Solarthermie abgeschlossen haben. Zusammen mit weiteren Wärmeauskopplungen wäre dann auch die Fernwärme klimaneutral hergestellt.“

Blockheizkraftwerk nimmt im September 2022 Betrieb auf

Für das neue Blockheizkraftwerk am Schwarzen Weg wird derzeit das Grundstück, das der STAWAG seit längerem gehört, für den Tiefbau vorbereitet. Die Beauftragungen für die Anlagen und den Hochbau wurden jüngst vergeben. Seinen Betrieb soll das neue BHKW im September 2022 aufnehmen. Die Anlage hat eine Leistung von je rund 22 MW elektrisch und thermisch. Rund 30 Mio. € beträgt das Investitionsvolumen. Mit Blick auf die Zukunft verfügt der Wärmespeicher, der vor Ort gefertigt wird, über eine hydraulische Besonderheit: Er kann aus dem Netz, also quasi „rückwärts“, befüllt werden.

Die Anlage kann auf der Basis von Biomethan betrieben werden, sofern der Markt dies in ausreichender Menge hergibt und die Nutzung von grünem Wasserstoff ist technisch ebenfalls machbar, wenn dieser in einer konstanten Menge beigemischt wird.

(Quelle: Stawag)