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RWE und Sempra Infrastructure unterzeichnen Absichtserklärung über künftige LNG-Lieferungen aus den USA

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Autor: Elisabeth Terplan

RWE und Sempra Infrastructure unterzeichnen Absichtserklärung über künftige LNG-Lieferungen aus den USA

RWE Supply & Trading und Sempra Infrastructure haben eine Absichtserklärung über künftige Lieferungen von Flüssiggas (Liquefied Natural Gas, LNG) aus dem texanischen LNG-Projekt Port Arthur für das Portfolio von RWE unterzeichnet. Die Vereinbarung sieht finale Verhandlungen und den Abschluss eines Liefer- und Abnahmevertrags mit einer Laufzeit von 15 Jahren über ein Volumen von rund 2,25 Mio. t LNG pro Jahr vor. Das Flüssiggas kann von der US-Küste aus von RWE an jeden Ort der Welt verschifft werden – zum Beispiel zu den geplanten LNG-Terminals in Deutschland.

Sempra Infrastructure ist in den USA ansässig und entwickelt, baut und betreibt LNG-Anlagen und LNG-Erschließungsprojekte an der Golfküste Nordamerikas und der Pazifikküste Mexikos. Beim LNG-Projekt Port Arthur Phase 1 handelt es sich um ein vollständig genehmigtes Erschließungsprojekt in Jefferson County, Texas, das die Kapazitäten für die LNG-Produktion in den USA erhöht und gleichzeitig die Treibhausgasemissionen in der gesamten LNG-Wertschöpfungskette durch den Einsatz neuer Technologien und der Verbesserung von Schlüsselprozessen senken will.

Die angestrebte Partnerschaft mit Sempra Infrastructure unterstreicht die Rolle von RWE als Energieimporteur in den kommenden Jahren und trägt dazu bei, dass Deutschland unabhängig von russischen Rohstoffimporten wird. Deutschland entwickelt sich derzeit zu einem wichtigen Markt für verflüssigtes Erdgas, das aus verschiedenen Regionen der Welt bezogen wird, um die Bezugsquellen für Gas zu diversifizieren. Neben den USA sind Katar und Australien Schlüsselländer für die Produktion und Lieferung von LNG.

(Quelle: RWE/2022)