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PwC-Wasserstoffrechner: Wann sich H2-Anwendungen rentieren

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Autor: Elisabeth Terplan

PwC-Wasserstoffrechner: Wann sich H2-Anwendungen rentieren

Immer mehr Unternehmen in Deutschland setzen sich Klimaneutralität zum Ziel und planen, ihren Energiebedarf zunehmend durch erneuerbare Energien zu decken. Grüner Wasserstoff kann als vielseitiger Energieträger einen wesentlichen Beitrag zum Klimaschutz leisten, sei es in Branchen wie die Stahl-, Chemie- oder Transportindustrie, aber auch in der Energiewirtschaft selbst. Die Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PwC Deutschland (PwC) hat deshalb einen Wasserstoff-Rechner entwickelt, der die Wirtschaftlichkeit von Wasserstoffvorhaben analysiert. Mit dem Online-Tool errechnen Unternehmen auf einfache Weise ihren Wasserstoffbedarf, den damit verbundenen Stromverbrauch und die Kosten – und erhalten so eine Ersteinschätzung, ob und ab welchem Nutzungszeitpunkt sich eine Investition in Wasserstoff für sie lohnt. Die Basis für die Berechnung bilden dabei umfassende PwC-Daten zu spezifischen Verbräuchen, Wirkungsgraden und Kostenentwicklungen.

Die Oberfläche des H2-Rechners von PwC ist intuitiv bedienbar und übersichtlich gestaltet. Nach nur wenigen Eingaben, darunter die geplante Anwendung, der Produktionszeitraum, die Stromkosten oder der CO2-Preis, erhalten Nutzer:innen einen Überblick über die benötigte Wasserstoffmenge und die damit verbundenen Kosten. Das Ergebnis, inklusive der Vermarktung von Nebenprodukten und Förderungen, visualisiert das Tool anhand eines leicht verständlichen Diagramms.

Ebenso dargestellt wird der “Break-Even-Point” von Wasserstoff – also der Zeitpunkt, an dem die Kosten gleich dem Erlös sind. Vergleichen lässt sich das Ergebnis mit der jeweiligen Referenztechnologie, zum Beispiel einem Dieselbus oder Hochofen.

(Quelle: pwc/2021)