Die Vereinbarung stärkt die Diversifizierung der deutschen und europäischen Gasversorgung und leistet einen wichtigen Beitrag zur Versorgungssicherheit. Der neue Vertrag knüpft an die bereits bestehende Gaslieferbeziehung beider Unternehmen an. Die Lieferungen aus Algerien sollen ab 2027 beginnen und das Bezugsportfolio von VNG weiter ergänzen. Bereits seit 2024 bezieht VNG, als damals erster deutscher Importeur, Erdgas von SONATRACH.
„Gerade in einem anspruchsvollen Marktumfeld und angesichts geopolitischer, energiepolitischer und regulatorischer Veränderungen ist eine breite und resiliente Aufstellung unserer Bezugsquellen entscheidend. Der Vertrag mit SONATRACH ist ein wichtiger Baustein, um die Versorgung unserer Kunden langfristig abzusichern und die Diversifizierung unseres Portfolios weiter voranzutreiben“, sagt Ulf Heitmüller, Vorstandsvorsitzender der VNG AG.
Darüber hinaus haben VNG und SONATRACH ihre Zusammenarbeit im Juni durch ein weiteres Memorandum of Understanding (MoU) vertieft und zugleich ausgebaut, um diese nach Auslaufen eines ersten MoUs aus 2022 fortzusetzen. Das neue MoU umfasst die Prüfung von Optionen für den Aufbau von Lieferketten für grünen Wasserstoff. Zudem sind darin gemeinsame Initiativen zur Reduzierung von Methanemissionen entlang der Gaswertschöpfungskette vorgesehen, die vor dem Hintergrund der EU-Methanemissionsverordnung stehen, deren Zielsetzung VNG ausdrücklich unterstützt. Es wird beabsichtigt, perspektivisch auch im Bereich Dekarbonisierung und Emissionsminderung stärker zusammenzuarbeiten.
(Quelle: VNG/2026)
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