Mit der Beschaffung der Rohrleitungen für einen mittleren zweistelligen Millionenbetrag vollzieht ONTRAS einen weiteren Schritt im Aufbau des ONTRAS H2-Startnetzes. Die Leitungsstücke mit der Leitungsdimension DN 800 bzw. DN 600 (ca. 80 bzw. 60 cm Durchmesser) dienen zum Neubau zweier Abschnitte der Ferngasleitung (FGL) 702, die die mitteldeutsche Region mit der Stahlregion Salzgitter verbindet und ab Dezember 2029 Wasserstoff transportieren soll. Die Pipelinestücke – produziert in europäischen Werken – werden ab 2027 sukzessive auf die Baustellen entlang der Trasse geliefert.
„Mit der sorgfältigen Prüfung und Auswahl dieser Lieferanten machen wir einen signifikanten Schritt in Richtung der geplanten Fertigstellung der FGL 702 und damit einer Leitung, die im deutschlandweiten Wasserstoff-Kernnetz eine Schlüsselrolle einnimmt“, so ONTRAS-Geschäftsführer Steuerung und Entwicklung Ralph Bahke.
Die FGL 702 ist ein elementarer Bestandteil des ONTRAS H2-Startnetzes – 600 km Wasserstoffleitungen für Mittel- und Ostdeutschland und der Beitrag von ONTRAS zum deutschlandweiten Wasserstoff-Kernnetz, das im Oktober 2024 durch die Bundesnetzagentur genehmigt wurde. Bei der FGL 702 handelt es sich um eine Trasse, die ursprünglich zum Transport von Erdgas errichtet wurde und nun auf Wasserstoff umgerüstet wird. Neu gebaut werden 67 km zwischen Salzgitter und Wefensleben (Landkreis Börde) sowie 34 Kilometer zwischen Preußlitz (Bernburg) und Angersdorf (Teutschenthal bei Halle) in Sachsen-Anhalt. Für beide Neubauprojekte beginnen 2026 die Planfeststellungsverfahren und nach jetzigem Planungsstand ab 2027, bzw. 2028 die Baumaßnahmen. Die dazwischenliegenden Abschnitte können nach sorgfältiger Prüfung und Genehmigung durch unabhängige Sachverständige auf den H2-Transport umgestellt werden. Die Transportbereitschaft des Leitungsabschnittes und damit der kommerzielle Betrieb und die Versorgung von Kunden mit Wasserstoff soll im Dezember 2029 hergestellt sein.







