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Netzbetreiber planen Versorgung des Industriestandortes Salzgitter mit Erdgas und Wasserstoff

Die Netzbetreiber Avacon und Gasunie haben vereinbart, bei der Energieversorgung des Industriestandortes Salzgitter zusammenzuarbeiten.

von | 13.03.23

13. März 2023 | Die Netzbetreiber Avacon und Gasunie haben wollen bei der Energieversorgung des Industriestandortes Salzgitter zusammenarbeiten. Dies soll insbesondere der Stahlindustrie zugutekommen.

Das zwischen den beiden Netzbetreibern vereinbarte Infrastrukturkonzept umfasst eine neue Direktanbindung von Salzgitter an das Gasfernleitungsnetz von Gasunie sowie die Nutzung bestehender Gasinfrastruktur der Avacon. Salzgitter könnte bald große Mengen Wasserstoff benötigen: Mit dem Programm SALCOS®  (Salzgitter AG Low CO2 Steelmaking) plant die Salzgitter AG, mithilfe von Wasserstoff Stahl nahezu CO2-frei zu produzieren.

Mit ihrer Kooperation wollen die Netzbetreiber in Kombination mit dem durch Gasunie geplanten Neubauprojekt ETL 184 die Netzanbindung zur Deckung zukünftiger Bedarfe mit den Energieträgern Erdgas und perspektivisch Wasserstoff sicherstellen.

Die Vereinbarung wurden in Helmstedt von Geschäftsführer Christian Ehret für Avacon Netz und Geschäftsführer Jens Schumann für Gasunie Deutschland unterzeichnet.

Nutzung bestehender Infrastruktur

Statement Christian Ehret, Geschäftsführer Avacon Netz GmbH

„Mit dieser Kooperation bringen wir unsere bestehende Gasinfrastruktur bestmöglich zur Realisierung von SALCOS ein. Dies gibt der Gasunie Planungssicherheit.

 

Durch die enge Verzahnung aller Akteure schaffen wir Synergien und bereiten gemeinsam den weiteren Weg zur Nutzung nachhaltiger Wasserstofftechnologien für einen starken, klimafreundlichen Industriestandort Salzgitter.“

Statement Jens Schumann, Geschäftsführer Gasunie Deutschland

„Die Kooperation mit Avacon ist eine wichtige Entscheidung am Standort Salzgitter für einen effizienten und zukunftssicheren Infrastrukturausbau. So gelingt es uns, die Wirtschaft vor Ort klimafreundlich mit Erdgas zu versorgen und die Transformation in Richtung einer nachhaltigen Stahlproduktion mit Wasserstoff zu unterstützen.

 

Eine Infrastrukturplanung, die die bestehende Infrastruktur der Fernleitungs- und Verteilnetze nachhaltig einbezieht, ist hoch effizient und vermeidet unnötige Eingriffe in die Umwelt.”

 

(Quelle: Gasunie/2023)

Bildquelle, falls nicht im Bild oben angegeben:

Vertragsunterzeichnung in Helmstedt: v.l. Matthias Schulz, Jens Schumann, Christian Ehret, Harms Bartölke, hinten v.l. Jan Schymassek, Annika Lips, Gordon Janus, Tibor Holéczy, Maren Butterbrodt, Meiko Niemann (Quelle: Avacon)

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