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LNG: EemsEnergyTerminal trifft eine Investitionsentscheidung zur Verlängerung

EemsEnergyTerminal hat einen Schritt zur Erweiterung des LNG-Terminals in Eemshaven (Groningen) über 2027 hinaus unternommen. Basierend auf kürzlich abgeschlossenen Handelsverträgen für den Zeitraum 2028–2036 und einer von der Regierung zugesagten Garantie haben die Aktionäre Gasunie und Vopak die bedingte Investitionsentscheidung (cFID) getroffen.

von | 01.06.26

Foto: eemsenergyterminal.com/Gasunie

Die Entscheidung markiert einen bedeutenden Meilenstein für die Fortführung der LNG-Infrastruktur in Eemshaven. Die endgültige Investitionsentscheidung (FID) der Aktionäre folgt, sobald die erforderlichen Genehmigungen eingeholt wurden.

Kommerzielle Verträge

EemsEnergyTerminal hat Verträge mit Kunden abgeschlossen, die im Zeitraum 2028–2036 Flüssiggas (LNG) an das Terminal liefern werden. Ein erheblicher Teil der angebotenen Kapazität wurde vertraglich vereinbart. Für die verbleibende Kapazität führt EemsEnergyTerminal Gespräche mit verschiedenen Parteien. Diese Kapazität wird nach dem Prinzip “Wer zuerst kommt, mahlt zuerst” angeboten.

Langfristige Energiesicherheit

Gasunie und Vopak unterstreichen gemeinsam ihr Ziel, mit dem EemsEnergyTerminal einen nachhaltigen Beitrag zur Energiesicherheit der Niederlande und Europas zu leisten. Der Bedarf an einer robusten und zuverlässigen Energieinfrastruktur bleibt langfristig unvermindert. Die Regierung hat EemsEnergyTerminal eine Garantie gegeben, einen Teil der verbleibenden Projektrisiken abzudecken und damit die Erweiterung des Terminals sicherzustellen.

Der EemsEnergyTerminal hat derzeit eine Kapazität von 8 Mrd. m3 (bcm). Die geplante Erweiterung ermöglicht den Import von 8,6 bcm Erdgas pro Jahr, was etwa 25 % des jährlichen niederländischen Gasbedarfs entspricht.

Der EemsEnergyTerminal ist seit September 2022 in Betrieb und hatte ursprünglich einen Vertrag von fünf Jahren. Das LNG-Importterminal im Eemshaven wurde damals in Absprache mit dem Ministerium für Klima und grünes Wachstum entwickelt, um die Energiesicherheit zu erhöhen und die Abhängigkeit von russischem Gas zu verringern.

 

(Quelle: Gasunie/2026)

Bildquelle, falls nicht im Bild oben angegeben:

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